CO2-Kostenaufteilung (CO2KostAufG) bei Contracting: Wer trägt welche Kosten?

    Stand: Oktober 2026

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    CO₂-Kostenaufteilungs-Rechner: Ihre Stufe nach dem CO2KostAufG

    Seit 2023 teilen sich Vermieter und Mieter die CO₂-Kosten nach einem zehnstufigen Modell: Je schlechter das Gebäude, desto größer der Anteil des Eigentümers. Der Rechner ermittelt Ihre Stufe und zeigt, was eine neue Anlage daran ändert.

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    Eingaben

    Ihr Gebäude

    Energieträger

    Emissionsfaktor 0,201 kg CO₂ je kWh Endenergie.

    1.200m²

    Maßgeblich ist die beheizte Wohnfläche des Gebäudes, nicht die einzelne Wohnung.

    180.000kWh/a
    55€/t

    Preis des nationalen Emissionshandels (BEHG). Er steigt über die Jahre – und mit ihm Ihr Anteil.

    Nach der Modernisierung

    40%

    Wärmepumpe, BHKW mit Biomethan oder Wärmenetzanschluss senken den Emissionswert je m² – und damit die Stufe.

    Live-Ergebnis

    Stufe 5 von 10 – Sie tragen 40 %

    Das Gebäude emittiert 30,2 kg CO₂ je m² und Jahr. Von 1.990 € CO₂-Kosten entfallen damit 796 € auf Sie als Eigentümer und 1.194 € auf die Mieter.

    Emissionen

    30,2 kg/m²·a

    36,2 t im Jahr

    CO₂-Kosten gesamt

    1.990 €

    bei 55 €/t

    Ihr Anteil heute

    796 €

    Stufe 5: 40 %

    Nach Modernisierung

    239 €

    Stufe 3: 20 % · 557 € weniger

    Das Stufenmodell im Überblick

    1. 0 – 120 % Vermieter
    2. 12 – 1710 % Vermieter
    3. 17 – 2220 % Vermieter ← danach
    4. 22 – 2730 % Vermieter
    5. 27 – 3240 % Vermieter ← heute
    6. 32 – 3750 % Vermieter
    7. 37 – 4260 % Vermieter
    8. 42 – 4770 % Vermieter
    9. 47 – 5280 % Vermieter
    10. ab 5295 % Vermieter

    Angabe in kg CO₂ je m² Wohnfläche und Jahr. Für Nichtwohngebäude gilt bis auf Weiteres die hälftige Teilung.

    Rechenweg: Emissionen = Brennstoffverbrauch × Emissionsfaktor des Energieträgers; Einstufung über die Emissionen je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr nach dem Stufenmodell des Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetzes (CO2KostAufG). Die CO₂-Kosten selbst ergeben sich aus dem Preis des nationalen Emissionshandels. Überschlägige Orientierung: Maßgeblich sind die Angaben auf Ihrer Brennstoffrechnung, die den CO₂-Kostenanteil ausweisen muss.

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    Die CO2-Kostenaufteilung Contracting ist für Eigentümer und Vermieter großer Bestände zu einer eigenständigen wirtschaftlichen Stellgröße geworden. Seit dem 1. Januar 2023 verteilt das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) die CO2-Kosten aus dem nationalen Brennstoffemissionshandel nicht mehr allein auf den Mieter, sondern zwischen Vermieter und Mieter. Wer seine Wärmeversorgung über einen Contractor betreibt, steht dabei vor einer doppelten Frage: Wie wird der eigene Anteil berechnet – und wie liefert der Contractor die Daten, die für eine korrekte Aufteilung nötig sind? Dieser Beitrag erläutert den Rechtsrahmen, das Stufenmodell und den besonderen Contracting-Bezug aus Sicht des Eigentümers.

    Was das CO2KostAufG regelt und warum es relevant ist

    Auf fossile Brennstoffe wie Erdgas und Heizöl wird über das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) ein CO2-Preis erhoben. Diese Kosten landen über den Brennstoff- beziehungsweise Wärmepreis zunächst beim Verbraucher. Bis Ende 2022 trug sie im Mietverhältnis vollständig der Mieter über die Heizkostenabrechnung – obwohl er auf die energetische Qualität des Gebäudes und die eingesetzte Heiztechnik keinen Einfluss hat.

    Genau hier setzt das CO2KostAufG an. Seit dem 1. Januar 2023 werden die CO2-Kosten so aufgeteilt, dass die Lenkungswirkung des CO2-Preises bei demjenigen ankommt, der die energetische Modernisierung steuern kann: dem Vermieter. Je klimaschädlicher ein Gebäude beheizt wird, desto größer ist sein Anteil an den CO2-Kosten. Für Portfoliohalter wird die energetische Qualität ihrer Objekte damit unmittelbar zu einem laufenden Kostenfaktor.

    Das 10-Stufenmodell bei Wohngebäuden

    Für Wohngebäude gilt ein Stufenmodell mit zehn Stufen. Maßgebliche Bezugsgröße ist der spezifische CO2-Ausstoß des Gebäudes, gemessen in Kilogramm CO2 je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Die Logik ist konsequent an der energetischen Qualität ausgerichtet:

    • Schlechte energetische Qualität (hoher spezifischer CO2-Ausstoß je Quadratmeter): hoher Vermieteranteil von bis zu 95 Prozent.
    • Sehr gute energetische Qualität (niedriger spezifischer Ausstoß): geringer oder kein Vermieteranteil – bei sehr effizienten Gebäuden trägt der Mieter bis zu 100 Prozent.
    • Dazwischenliegende Stufen staffeln den Vermieteranteil entsprechend dem ermittelten Ausstoß ab.

    Für den Eigentümer bedeutet das: Je schlechter das Gebäude dasteht, desto mehr CO2-Kosten verbleiben dauerhaft bei ihm. Eine energetische Verbesserung der Wärmeerzeugung wirkt sich nicht nur auf den Energieverbrauch, sondern direkt auf die Stufeneinordnung und damit auf den eigenen Kostenanteil aus.

    Was der CO₂-Preis 2026 kostet – ein Rechenbeispiel

    2025 lag der nationale CO2-Preis aus dem Brennstoffemissionshandel (BEHG) bei 55 Euro je Tonne. Seit 2026 wird er nicht mehr fix festgelegt, sondern per Versteigerung innerhalb eines gesetzlichen Korridors von 55 bis 65 Euro je Tonne ermittelt. Je höher der CO2-Preis, desto größer der absolute Betrag, der nach dem Stufenmodell zwischen Vermieter und Mieter aufzuteilen ist. Ein vereinfachtes Beispiel für ein gasbeheiztes Mehrfamilienhaus mit 1.000 m² Wohnfläche und rund 30 kg CO2 je Quadratmeter und Jahr:

    Position pro Jahrbei 55 €/t (2025)bei 65 €/t (Korridor-Oberwert 2026)
    CO2-Menge (1.000 m² × 30 kg)30 t30 t
    CO2-Kosten gesamt1.650 €1.950 €
    Vermieteranteil (Stufe 27–<32 kg: 40 %)660 €780 €
    Mieteranteil (60 %)990 €1.170 €

    Bei rund 30 kg CO2 je Quadratmeter greift die Stufe „27 bis unter 32 kg" mit einem Vermieteranteil von 40 Prozent. Steigt der spezifische Ausstoß (schlechtere Gebäude), wachsen sowohl die Stufe als auch der absolute Betrag; sinkt er durch eine effizientere Wärmeerzeugung, fällt beides. Die Werte sind Richtwerte und ersetzen nicht die Abrechnung – den genauen Anteil für Ihr Objekt ermittelt der Rechner oben auf dieser Seite.

    Nichtwohngebäude: weiterhin 50/50, Stufenmodell noch offen

    Für Nichtwohngebäude galt zunächst eine vereinfachte Regelung: Die CO2-Kosten wurden pauschal hälftig zwischen Vermieter und Mieter geteilt (50/50). Diese Pauschale trug der Tatsache Rechnung, dass für Gewerbeimmobilien zum Start des Gesetzes keine belastbare Datengrundlage für eine feinere Staffelung vorlag.

    Diese hälftige Teilung nach § 8 CO2KostAufG gilt bis heute. Das Gesetz sah zwar vor, sie bis Ende 2025 durch ein gestuftes Modell für Nichtwohngebäude zu ersetzen, das sich – ähnlich der Systematik bei Wohngebäuden – am tatsächlichen CO2-Ausstoß orientiert. Eingeführt ist ein solches Modell aber bislang nicht (Stand: September 2026). Eigentümer gemischt genutzter oder rein gewerblicher Bestände teilen daher weiter 50/50, sollten ihre Verbrauchs- und Emissionsdaten aber schon jetzt so aufbereiten, dass eine spätere stufengerechte Aufteilung ohne Aufwand möglich ist.

    CO2-Kostenaufteilung beim Wärme-Contracting

    Der zentrale Contracting-Bezug ergibt sich aus der Rolle des Contractors: Beim Wärme-Contractingbeziehungsweise bei der Wärmelieferung ist der Contractor der Lieferant. Die CO2-Kosten aus dem Brennstoffemissionshandel sind nicht separat ausgewiesen, sondern stecken im Wärmepreis. Auf den ersten Blick könnte man meinen, das Thema CO2-Kostenaufteilung sei damit für den Vermieter erledigt – das Gegenteil ist der Fall.

    Auch beim Contracting bleibt der Vermieter verpflichtet, die CO2-Kosten nach dem CO2KostAufG zwischen sich und dem Mieter aufzuteilen. Damit er das kann, muss der Contractor die hierfür nötigen Daten liefern. In der Abrechnung weist der Contractor daher aus:

    • die im Wärmepreis enthaltenen CO2-Kosten aus dem Brennstoffemissionshandel,
    • die zur Einstufung erforderlichen Brennstoff- und Emissionsdaten (eingesetzter Brennstoff, Emissionsmenge),
    • die Bezugsgrößen, mit denen sich der spezifische CO2-Ausstoß je Quadratmeter ermitteln lässt.

    Diese Pflicht zur Datenbereitstellung ist der Dreh- und Angelpunkt: Der Vermieter ist auf transparente Contractor-Abrechnungen angewiesen, denn ohne die ausgewiesenen CO2-Kosten und Emissionsdaten kann er seinen Anteil weder berechnen noch gegenüber dem Mieter sauber belegen. Eine unvollständige oder intransparente Wärmeabrechnung wird so zum praktischen Hindernis für die korrekte Umlage.

    Praxis: So nimmt der Vermieter die Einstufung vor

    Die Umsetzung folgt einem klaren Ablauf. Aus den Brennstoff- und Emissionsdaten – im Contracting aus der Abrechnung des Contractors, im Eigenbetrieb aus den Brennstoffrechnungen – ermittelt der Vermieter zunächst die im Abrechnungszeitraum verursachte CO2-Menge. Daraus ergeben sich die folgenden Schritte:

    • Spezifischen Ausstoß berechnen: die CO2-Menge ins Verhältnis zur Wohn- beziehungsweise Nutzfläche setzen, um den Wert in Kilogramm CO2 je Quadratmeter und Jahr zu erhalten.
    • Stufe zuordnen: den ermittelten Wert der zutreffenden Stufe des Modells zuweisen und so den prozentualen Vermieter- und Mieteranteil bestimmen.
    • Anteile umlegen: den Mieteranteil über die Heizkostenabrechnung umlegen und den Vermieteranteil entsprechend gutschreiben oder herausrechnen.

    Die Aufteilung wird im Rahmen der jährlichen Abrechnung nach der Heizkostenverordnungabgebildet. Für große Bestände empfiehlt sich ein standardisierter Prozess mit dem Messdienstleister, damit die Einstufung über alle Objekte hinweg konsistent und nachvollziehbar erfolgt.

    Strategischer Hebel: Vermieteranteil über Contracting senken

    Aus der Systematik des Stufenmodells folgt ein klarer wirtschaftlicher Hebel: Da sich der Vermieteranteil am spezifischen CO2-Ausstoß bemisst, sinkt er, sobald die Wärmeerzeugung emissionsärmer wird. Je effizienter und klimafreundlicher die Wärme erzeugt wird, desto geringer der spezifische CO2-Ausstoß – und desto niedriger der Anteil, den der Vermieter dauerhaft selbst tragen muss.

    Genau hier setzt Contracting als Instrument an. Über einen Contractor lässt sich die Wärmeerzeugung modernisieren, ohne dass der Eigentümer selbst investieren muss. Emissionsärmere Technologien wirken direkt auf die Stufeneinordnung:

    • Wärmepumpe: nutzt überwiegend Strom und Umweltwärme und senkt den brennstoffbedingten CO2-Ausstoß deutlich.
    • BHKW: erzeugt Strom und Wärme gekoppelt und verbessert die Effizienz gegenüber getrennter Erzeugung.
    • Erneuerbare Wärme über Contracting: verschiebt den Energieträgermix in Richtung niedriger Emissionen und damit in eine günstigere Stufe.

    Contracting ist damit nicht nur ein Weg, Investitionen auszulagern, sondern ein gezieltes Mittel, um den Vermieteranteil an den CO2-Kosten systematisch zu reduzieren. Die laufende Entlastung beim CO2KostAufG wird so Teil der Wirtschaftlichkeitsrechnung jeder Modernisierung.

    Abgrenzung: reine Strom- und Gaslieferung an Mieter

    Wichtig ist die Abgrenzung danach, wer Vertragspartner des Energielieferanten ist. Bei reiner Strom- oder Gaslieferung, bei der der Mieter selbst Vertragspartner des Versorgers ist, greift das CO2KostAufG anders als bei der vom Vermieter veranlassten Wärmeversorgung. Trägt der Mieter den Brennstoffbezug direkt über seinen eigenen Liefervertrag, fehlt es an der Konstellation, die das Gesetz für die Aufteilung über die Heizkostenabrechnung voraussetzt.

    Für die Praxis bedeutet das: Maßgeblich ist die jeweilige Versorgungsstruktur des Objekts. Bei Wärme-Contracting und vermieterseitig veranlasster Wärmelieferung greift die Aufteilung über die Heizkostenabrechnung; bei direkt vom Mieter abgeschlossenen Liefer­verträgen ist die Konstellation gesondert zu bewerten. Eigentümer großer Bestände sollten diese Abgrenzung je Nutzungseinheit sauber dokumentieren.

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    • 4 Kapitel aus dem Kesselhaus-Podcast als Lese-Report
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    • Checkliste „Was Sie morgen prüfen sollten“ in jedem Kapitel
    • Direktlinks zu den kostenlosen Rechnern

    Inhalt

    1. 01CO2-Kostenaufteilung: So sinkt der Vermieteranteil
    2. 02CO2-Kosten aufteilen: Der Stufen-Rechner für Vermieter
    3. 03CRREM und Stranding-Risiko: Warum die Bank fragt
    4. 04CRREM Stranding-Risiko: Portfolio-Check durchgerechnet

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    Häufige Fragen zur CO2-Kostenaufteilung

    Was regelt das CO2-Kostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG)?

    Das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) ist seit dem 1. Januar 2023 in Kraft und verteilt die CO2-Kosten aus dem nationalen Brennstoffemissionshandel (BEHG) zwischen Vermieter und Mieter. Bisher trug der Mieter diese Kosten über die Heizkostenabrechnung allein. Seither werden sie nach einem Modell aufgeteilt, das den CO2-Ausstoß des Gebäudes berücksichtigt – je schlechter die energetische Qualität, desto höher der Anteil des Vermieters.

    Wie funktioniert das Stufenmodell bei Wohngebäuden?

    Bei Wohngebäuden gilt ein Stufenmodell mit zehn Stufen. Es bemisst die Aufteilung am spezifischen CO2-Ausstoß je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Je mehr Kilogramm CO2 pro Quadratmeter ein Gebäude verursacht, desto schlechter seine energetische Qualität und desto höher der Anteil des Vermieters – bis zu 95 Prozent. Bei sehr effizienten Gebäuden mit niedrigem spezifischem Ausstoß trägt umgekehrt der Mieter bis zu 100 Prozent der CO2-Kosten.

    Wie wird die CO2-Kostenaufteilung bei Wärme-Contracting umgesetzt?

    Beim Wärme-Contracting ist der Contractor Lieferant der Wärme; die CO2-Kosten aus dem Brennstoffemissionshandel stecken im Wärmepreis. Der Vermieter bleibt jedoch verpflichtet, die CO2-Kosten nach dem CO2KostAufG zwischen sich und dem Mieter aufzuteilen. Dazu muss der Contractor in seiner Abrechnung die CO2-Kosten sowie die zur Einstufung nötigen Brennstoff- und Emissionsdaten ausweisen. Der Vermieter ist also auf transparente Contractor-Abrechnungen angewiesen, um seinen Anteil korrekt zu berechnen.

    Gilt das Stufenmodell auch für Nichtwohngebäude?

    Nein, noch nicht. Für Nichtwohngebäude gilt nach § 8 CO2KostAufG weiterhin die pauschale hälftige Teilung: Vermieter und Mieter tragen die CO2-Kosten je zur Hälfte. Das Gesetz sah vor, diese 50/50-Regel bis Ende 2025 durch ein Stufenmodell für Nichtwohngebäude zu ersetzen; ein solches Modell ist bislang aber nicht eingeführt (Stand: September 2026). Vermieter von Gewerbeimmobilien sollten die Datengrundlage trotzdem schon jetzt aufbereiten. Wer den Vermieteranteil dauerhaft senken will, findet in Energie-Contracting für Gewerbeimmobilien einen CAPEX-freien Hebel, um die Wärmeerzeugung emissionsärmer aufzustellen.

    Wie kann Contracting den Vermieteranteil an den CO2-Kosten senken?

    Da sich der Vermieteranteil am spezifischen CO2-Ausstoß je Quadratmeter bemisst, sinkt er, wenn die Wärmeerzeugung emissionsärmer wird. Eine effizientere Versorgung über Contracting – etwa mit Wärmepumpe, BHKW oder erneuerbarer Wärme – reduziert den CO2-Ausstoß des Gebäudes und verschiebt die Einstufung in eine niedrigere Stufe. Contracting ist damit ein strategischer Hebel, um den Vermieteranteil systematisch und ohne eigenes Investitionsrisiko zu senken.

    Wie hoch ist der nationale CO2-Preis 2026?

    2025 lag der nationale CO2-Preis aus dem Brennstoffemissionshandel (BEHG) bei 55 Euro je Tonne. Seit 2026 wird er nicht mehr fix festgelegt, sondern per Versteigerung innerhalb eines gesetzlichen Korridors von 55 bis 65 Euro je Tonne ermittelt. Je höher der CO2-Preis, desto größer der absolute Betrag, der nach dem Stufenmodell zwischen Vermieter und Mieter aufzuteilen ist – und desto stärker wirkt eine emissionsärmere Wärmeerzeugung auf den Vermieteranteil.

    CO₂-Kostenaufteilung im Video

    CO₂-Kostenaufteilung erklärt0:44 Min.
    Transkript lesen

    Seit 2023 teilen sich Vermieter und Mieter die CO2-Kosten der Heizung. Ein Zehn-Stufen-Modell verteilt die Kosten nach dem CO2-Ausstoß je Quadratmeter. Sehr effizient: Mieter trägt alles. Sehr schlecht: Vermieter trägt fünfundneunzig Prozent. Beim Contracting steckt der CO2-Preis im Wärmepreis – der Vermieter bleibt zur Aufteilung verpflichtet. Der Hebel: Effizientere Wärme senkt den CO2-Ausstoß – und damit Ihren Vermieteranteil. Senken Sie Ihren Anteil – auf contracting.green.

    Quellen

    1. Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) – Inhaltsverzeichnis, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    2. § 5 CO2KostAufG – Aufteilung der Kohlendioxidkosten bei Wohngebäuden, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    3. Anlage CO2KostAufG – Stufenmodell für Wohngebäude, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    4. § 8 CO2KostAufG – Aufteilung bei Nichtwohngebäuden, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    5. § 3 CO2KostAufG – Informationspflicht bei der Lieferung von Brennstoffen oder Wärme, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    6. Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) – Inhaltsverzeichnis, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    7. Nationaler Emissionshandel (nEHS) / EU-ETS 2, Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt, abgerufen am 03.10.2026
    8. § 556c BGB – Kosten der Wärmelieferung als Betriebskosten, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026

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