0 € Investition – das machen wir

    Rechenzentrums-Contracting: Kälte, Strom und Abwärme ohne Eigeninvestition

    Wir planen, finanzieren, errichten und betreiben die energietechnische Infrastruktur Ihres Rechenzentrums – Kälteerzeugung, Notstrom, Wärmerückgewinnung und Strombeschaffung. Sie zahlen kein Investitionskapital, sondern eine planbare Liefer- und Betriebsvergütung je gelieferter Einheit.

    Serverräume mit Kälteinfrastruktur in einem modernen Rechenzentrum
    0 € Investition – wir finanzieren Kälte-, Strom- und Wärmeinfrastruktur
    Kälte- und Notstromversorgung als Liefermodell statt CAPEX
    PUE-Optimierung mit messbaren Effizienzzielen
    Verfügbarkeit vertraglich zugesichert (SLA, Redundanz)

    Warum Energie im Rechenzentrum zum Investitionsproblem wird

    Energie ist im Rechenzentrumsbetrieb der zweitgrößte Kostenblock nach der IT selbst – und gleichzeitig der Bereich mit dem höchsten Kapitalbedarf. Kältemaschinen, Rückkühler, USV und Netzersatzanlagen müssen ersetzt werden, bevor sie ausfallen. Parallel verschärfen das Energieeffizienzgesetz und Anforderungen von Kunden und Kapitalgebern die Vorgaben zu PUE, Abwärmenutzung und Nachweisführung. Beides trifft in der Regel auf ein Budget, das für IT-Kapazität und nicht für Gebäudetechnik vorgesehen ist.

    Kälte- und Notstromtechnik bindet siebenstelliges Kapital
    Abwärme wird ungenutzt an die Umgebung abgegeben
    Alternde Kältemaschinen gefährden Verfügbarkeit und PUE
    EnEfG-Pflichten: Abwärmenutzung, PUE-Grenzwerte, Berichtspflichten

    So funktioniert Rechenzentrums-Contracting

    Sie kaufen keine Anlagen, sondern Versorgungssicherheit. Wir tragen Investition, Technik- und Effizienzrisiko – Sie zahlen je gelieferter Einheit.

    1. Analyse & Konzept

    Wir erfassen IT-Last, Kältebedarf, Redundanzkonzept, PUE und Anlagenalter und entwickeln daraus ein technisches und wirtschaftliches Zielbild – inklusive Abwärmepotenzial.

    2. Finanzierung & Bau

    Green Contracting finanziert und errichtet die Anlagen: Kälteerzeugung, Rückkühlung, Wärmerückgewinnung, PV und – wo sinnvoll – Netzersatz- und Speichertechnik. Ihr CAPEX bleibt bei 0 €.

    3. Lieferung statt Anlage

    Sie beziehen Kälte, Wärme und Strom als vertraglich zugesicherte Leistung – mit definierten Temperaturen, Verfügbarkeiten und Preisformeln statt mit Anlagenrisiko.

    4. Betrieb & Nachweis

    Wir betreiben, warten und überwachen 24/7, optimieren den PUE fortlaufend und liefern die Messdaten für Ihre Berichtspflichten, ESG-Reports und Kundenaudits.

    Was wir für Sie übernehmen

    Kälteerzeugung: Kaltwassersätze, freie Kühlung, adiabate Rückkühlung, Redundanzkonzept (N+1 / 2N)
    Kaltwasserverteilung, Umluftkühlgeräte, Kalt-/Warmgang-Einhausung
    Wärmerückgewinnung aus der Serverabwärme inkl. Hochtemperatur-Wärmepumpe
    Einspeisung der Abwärme in Nah-/Fernwärmenetze oder benachbarte Objekte
    PV-Contracting auf Dach- und Freiflächen zur Deckung der Grundlast
    BHKW oder Hybridlösungen für Strom- und Wärmeversorgung (objektabhängig)
    Strom-Contracting: Bündelung aller Lieferstellen mit laufender Marktausschreibung
    Netzersatz- und USV-Konzepte, Batteriespeicher und Lastmanagement
    24/7-Monitoring, Störungsmanagement, Wartung und Instandhaltung
    PUE-, ERE- und Verbrauchsreporting für EnEfG-Berichtspflichten und ESG-Ratings
    Förderberatung und Antragsabwicklung (u. a. EEW, BEW, KfW-Programme)

    Leistungsumfang abhängig von IT-Last, Bestandstechnik, Redundanzanforderung und gewähltem Vertragsmodell.

    Abwärme: vom Kostenfaktor zum Ertrag

    Nahezu die gesamte eingesetzte IT-Leistung verlässt das Rechenzentrum als Wärme. Wir bauen und finanzieren die Auskopplung – von der Wärmerückgewinnung bis zur Netzeinspeisung – und vermarkten die Wärme. Sie erfüllen Effizienzvorgaben und erhalten je nach Konstellation eine Beteiligung an den Wärmeerlösen.

    Auskopplung der Serverabwärme über Wärmetauscher im Kaltwasserkreis
    Temperaturanhebung auf 65–80 °C über Hochtemperatur-Wärmepumpen (anlagenabhängig)
    Abgabe an Nah-/Fernwärmenetze, Nachbarquartiere, Gewerbe- oder Wohnobjekte
    Erlösbeteiligung statt Entsorgungskosten: Abwärme wird zum Ertragsposten
    Nachweisbare Beiträge zur Erfüllung der Abwärmevorgaben des Energieeffizienzgesetzes

    Realisierbarkeit und Erlösmodell hängen von Abnehmernähe, Netzanschluss, Temperaturniveau und Laufzeit ab und werden im Rahmen der Machbarkeitsprüfung objektbezogen bewertet.

    Für wen sich Rechenzentrums-Contracting rechnet

    Colocation & Hosting

    Kälte und Strom als kalkulierbarer Kostenblock je kW IT-Last – ohne Kapitalbindung in Gebäudetechnik.

    Unternehmens-Rechenzentren

    Ersatz alternder Kältetechnik im laufenden Betrieb, ohne Investitionsantrag und ohne Bilanzwirkung.

    Öffentliche & kommunale IT

    Beschaffung als Dienstleistung statt Investition, mit belastbaren Nachweisen für Effizienzvorgaben.

    Industrie mit eigener IT-Infrastruktur

    Kopplung von Rechenzentrumsabwärme mit Prozess- und Gebäudewärme am selben Standort.

    Edge- & Modulstandorte

    Standardisierte Kälte- und Stromversorgung für verteilte Standorte in einem Rahmenvertrag.

    Wirtschaftlichkeit ist abhängig von IT-Anschlussleistung, Auslastung, Bestandstechnik und Vertragslaufzeit. Als Orientierung sinnvoll ab ca. 250 kW IT-Last oder 1 GWh Stromverbrauch pro Jahr.

    In 4 Schritten zur investitionsfreien Energieinfrastruktur

    1

    Datenaufnahme

    Sie liefern IT-Last, Stromverbrauch, Kältekonzept und Anlagenalter – oder wir nehmen vor Ort auf. Kostenfrei und unverbindlich.

    2

    Machbarkeit & Wirtschaftlichkeit

    Wir rechnen Eigeninvestition gegen Contracting: Investitionsbedarf, Betriebskosten, PUE-Effekt und Abwärmeerlöse über die Laufzeit.

    3

    Vertrag & Förderung

    Festlegung von Leistungsgrößen, Verfügbarkeiten, Preisformel und Laufzeit. Fördermittel beantragen wir parallel und rechnen sie ein.

    4

    Umsetzung & Betrieb

    Errichtung im laufenden Betrieb mit abgestimmten Umschaltfenstern, danach 24/7-Betriebsführung und laufendes Reporting.

    Häufige Fragen zum Rechenzentrums-Contracting

    Was genau umfasst Rechenzentrums-Contracting?

    Wir übernehmen die energietechnische Infrastruktur: Kälteerzeugung und Rückkühlung, Wärmerückgewinnung, PV- und gegebenenfalls BHKW-Erzeugung, Strombeschaffung sowie Betrieb, Wartung und Monitoring. Green Contracting investiert, betreibt und liefert – Sie beziehen Kälte, Wärme und Strom zu vertraglich festgelegten Konditionen. Die IT selbst bleibt vollständig in Ihrer Hand.

    Wie hoch ist unsere Eigeninvestition?

    Im Regelfall 0 €. Planung, Errichtung und Finanzierung der Anlagen liegen bei uns. Vergütet wird über einen Grund- und einen Arbeitspreis je gelieferter Einheit über die Vertragslaufzeit. Alternativ sind Mischmodelle mit Eigenanteil möglich, wenn Sie Investitionsbudget einsetzen wollen.

    Ab welcher Größe ist das sinnvoll?

    Als Orientierung ab etwa 250 kW IT-Anschlussleistung oder rund 1 GWh Stromverbrauch pro Jahr. Entscheidend sind Auslastung, Alter der Bestandstechnik und die Frage, ob ohnehin ein Ersatz von Kälte- oder Notstromtechnik ansteht. Bei verteilten Edge-Standorten kann auch die Summe mehrerer Standorte die Schwelle erreichen.

    Was passiert mit unserer bestehenden Kältetechnik?

    Bestandsanlagen werden bewertet und – wo sinnvoll – übernommen, weiterbetrieben oder als Redundanz eingebunden. Ein Ankauf funktionsfähiger Anlagen ist möglich und wird im Contracting-Preis berücksichtigt. Der Austausch erfolgt in abgestimmten Umschaltfenstern im laufenden Betrieb.

    Wie wird die Verfügbarkeit abgesichert?

    Verfügbarkeit, Vorlauftemperaturen, Redundanzstufe (z. B. N+1 oder 2N), Reaktions- und Entstörzeiten werden im Service Level Agreement festgeschrieben und über das Monitoring nachgewiesen. Abweichungen sind mit vertraglichen Konsequenzen hinterlegt.

    Hilft das bei den Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes?

    Ja. Das EnEfG verlangt von Rechenzentren unter anderem Grenzwerte für die Energieverbrauchseffektivität, einen Mindestanteil an Abwärmenutzung sowie regelmäßige Berichte. Wir setzen die technischen Maßnahmen um und liefern die Messdaten für die Nachweisführung. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall bleibt Ihrer Rechts- bzw. Compliance-Funktion vorbehalten.

    Können wir die Abwärme wirtschaftlich verwerten?

    Wo ein Wärmeabnehmer oder Netzanschluss in erreichbarer Nähe liegt, koppeln wir die Abwärme aus und heben sie über Hochtemperatur-Wärmepumpen auf nutzbares Niveau. Je nach Konstellation erhalten Sie eine Beteiligung an den Wärmeerlösen. Die Machbarkeit prüfen wir standortbezogen.

    Wie ist die bilanzielle Behandlung?

    Contracting-Modelle werden regelmäßig als Bezug von Versorgungsleistungen behandelt und belasten das Investitionsbudget nicht. Die konkrete Bilanzierung hängt von der Vertragsgestaltung und dem angewandten Rechnungslegungsstandard ab und ist mit Ihrem Wirtschaftsprüfer abzustimmen.

    Welche Laufzeiten sind üblich?

    Je nach Anlagenumfang typischerweise 10 bis 20 Jahre. Kürzere Laufzeiten sind bei geringerem Investitionsvolumen möglich; Verlängerungs-, Kauf- und Übernahmeoptionen zum Laufzeitende werden vertraglich geregelt.

    Was kostet die Prüfung?

    Nichts. Machbarkeitsprüfung und Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen Eigeninvestition und Contracting sind kostenfrei und unverbindlich.

    Kälte, Strom und Abwärme ohne Investitionsbudget

    Senden Sie uns IT-Last, Stromverbrauch und Alter Ihrer Kältetechnik. Sie erhalten eine Gegenüberstellung von Eigeninvestition und Contracting inklusive PUE-Effekt und Abwärmepotenzial – kostenfrei und unverbindlich.

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    Eigeninvestition gegen Contracting rechnen

    Was Kälte- und Energietechnik im Eigenbau kostet – und wie sich Liefermodell und Förderung auswirken.