Photovoltaik-Contracting: Ihr Dach. Unsere Investition. Ihr günstiger Strom.
Wir planen, finanzieren, bauen und betreiben die Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach oder Ihrer Freifläche. Sie zahlen ausschließlich für den Solarstrom, den Sie tatsächlich selbst nutzen – zu einem vertraglich fixierten Preis über 20 Jahre. Danach geht die Anlage für 1 € in Ihr Eigentum über.
So funktioniert PV-Contracting
Vier Schritte von der ersten Verbrauchsanalyse bis zum eigenen Solarstrom – ohne Kapitaleinsatz und ohne Betriebsverantwortung auf Ihrer Seite.
1. Analyse & Angebot
Auf Basis von Jahresverbrauch, Lastprofil, Dach- bzw. Freifläche und aktuellem Strompreis erstellen wir eine unverbindliche Wirtschaftlichkeitsrechnung – kostenfrei.
2. Technische Vor-Ort-Prüfung
Statik, Dachaufbau, Kabelwege, Zählerkasten und Netzanschluss werden geprüft. Erst danach wird der Preis final kalkuliert.
3. Vertragsabschluss
Zwei aufeinander abgestimmte Verträge: ein Gestattungsvertrag für die Nutzung der Fläche und ein Energieliefer-Contracting-Vertrag für den Strombezug – synchron über 20 Jahre.
4. Umsetzung & Betrieb
Installation, Genehmigungen und Netzanmeldung übernehmen wir. Realistische Bauzeit: 8–14 Wochen ab Projektstart. Ab Inbetriebnahme fließt Solarstrom vom eigenen Dach.
PV-Contracting in der Praxis
Ein umgesetztes Projekt im Überblick: von der Dachprüfung über die Installation bis zum laufenden Betrieb – realisiert ohne Kapitaleinsatz des Eigentümers.
Referenzprojekt Grein / Eschwege. Erträge, Anlagengröße und Preise sind objektabhängig.
Was im Strompreis enthalten ist
Sie zahlen ausschließlich pro tatsächlich genutzter Kilowattstunde. Alle Leistungen rund um Bau und Betrieb sind darin bereits enthalten – ohne separate Rechnungen.
Inklusive – 0 € Zusatzaufwand
Ihre Mitwirkung
Konkreter Leistungsumfang, Preis und Anlagengröße sind abhängig von Objekt, Dachfläche, Verbrauchsprofil und Netzanschlusssituation und werden im individuellen Angebot geregelt.
Kostenloser Schnellrechner · ohne Anmeldung
Solarstrom-Rechner: Was Photovoltaik vom eigenen Dach kostet
Der Contracting-Preis liegt je nach Verbrauchsprofil, Dachfläche und Standort bei rund 10–15 Cent/kWh netto und ist vertraglich fixiert – mit planbarer, moderater jährlicher Anpassung, unabhängig von Börsenpreisen.
Erzeugung trifft Verbrauch
Illustrativer Tagesverlauf eines Gewerbebetriebs. Je größer die Überdeckung, desto günstiger der Preis je kWh.
Preisvergleich je Kilowattstunde
Ihr aktueller Arbeitspreis gegenüber dem fixierten Contracting-Preis (Annahme 13 ct/kWh netto, Mitte der Spanne).
Differenz aktuell: 9 ct/kWh
Ersparnis überschlägig ermitteln
Überschlägige Modellrechnung ohne Berücksichtigung von Preissteigerungen, Netzentgelten, Lastspitzenkappung und der vertraglich fixierten jährlichen Anpassung. Keine Zusicherung eines konkreten Preises oder Einsparbetrags – maßgeblich ist das individuelle Angebot nach technischer Prüfung.
Für wen sich PV-Contracting rechnet
Gewerbebetriebe
Produktion, Logistik, Handel, Hotellerie, Pflege – keine Privathaushalte.
Ab ca. 200–250 m² Fläche
Nutzbare Dach- oder Freifläche, entspricht einer Mindestgröße von rund 30 kWp.
Ab ca. 40.000 kWh/Jahr
Wirtschaftlich besonders interessant bei hohem Stromverbrauch tagsüber.
Tagesverbrauch
Ideal, wenn der Verbrauch zeitlich mit der Solarproduktion zusammenfällt.
Bundesweit realisierbar
Umsetzung an Standorten in ganz Deutschland, auch mehrere Objekte parallel.
Auf Anfrage: Speicher & Stromshifting
Bei mehreren Standorten im selben Netzgebiet oder schwankendem Verbrauch prüfbar – kein Standardbestandteil.
Die genannten Schwellenwerte sind Orientierungsgrößen. Die Eignung wird im Einzelfall anhand von Verbrauchsprofil, Dachaufbau, Statik und Netzanschluss geprüft.
Sicherheit: 20 Jahre planbar, danach Ihr Eigentum
Der Strompreis ist vertraglich fixiert und steigt ausschließlich um eine im Vertrag festgelegte, moderate jährliche Anpassung – unabhängig von Börsenpreisen. Was das rechtlich bedeutet, in Kurzfassung:
Für die technische Umsetzung unseres PV-Contractings arbeiten wir mit einem spezialisierten, bankseitig abgesicherten Partner für Photovoltaik-Contracting zusammen. Ansprechpartner bleibt durchgängig Green Contracting. Die konkrete Ausgestaltung der Verträge, Laufzeiten und Regelungen – etwa zur Mindestabnahme von rund 70 % des erzeugten Stroms – erfolgt im Einzelfall.
Photovoltaik-Contracting im Vergleich: Kauf, Pacht, Mieterstrom
„Photovoltaik-Contracting" ist kein geschützter Begriff. Am Markt kursieren unter dem Wort mehrere Modelle, die sich in einem entscheidenden Punkt unterscheiden: wer die Anlage besitzt, wer sie betreibt und wem der erzeugte Strom gehört. Für Gewerbebetriebe ist diese Zuordnung die eigentliche Entscheidung – sie bestimmt Bilanzwirkung, Betreiberpflichten und die Frage, wer das Ertragsrisiko der Photovoltaikanlage trägt.
| Modell | Wem gehört die Anlage? | Wofür Sie zahlen | Wer trägt das Ertragsrisiko |
|---|---|---|---|
| PV-Contracting (Energieliefer-Contracting) | Contractor, bis zum Eigentumsübergang am Laufzeitende | nur den selbst genutzten Solarstrom, zum Fixpreis je kWh | Contractor – bei Minderertrag zahlen Sie weniger |
| Kauf aus Eigenmitteln oder Kredit | Sie | Investition, Wartung, Versicherung, Reparaturen | Sie – vollständig |
| Anlagenmiete oder Leasing | Vermieter bzw. Leasinggeber | feste Monatsrate, unabhängig vom Ertrag | Sie – die Rate läuft auch bei Minderertrag weiter |
| Dachpacht (Dachvermietung) | Investor | nichts – Sie erhalten Pacht, nutzen aber keinen Solarstrom | Investor |
| Mieterstrom bzw. Quartiersversorgung | Betreiber | Strompreis der belieferten Mieter oder Nutzer | Betreiber, mit Vermarktungsrisiko bei Leerstand |
Der praktische Unterschied zwischen Contracting und Anlagenmiete wird oft unterschätzt: Bei der Miete zahlen Sie eine Rate für ein Gerät, beim Contracting einen Preis für eine gelieferte Kilowattstunde. Bleibt die Photovoltaikanlage hinter der Prognose zurück – durch Verschattung, Ausfall oder schwächere Einstrahlung –, sinkt Ihre Rechnung im Contracting automatisch mit. Die Anlagenmiete kennt diesen Mechanismus nicht. Dieselbe Logik gilt in der Wärme: Wer die Systematik dort nachlesen will, findet sie im Vergleich Contracting oder Eigeninvestition.
Was mit dem überschüssigen Solarstrom passiert: EEG-Rahmen 2026
Im Gewerbe wird der wirtschaftliche Kern des Photovoltaik-Contractings über den Eigenverbrauch gehoben, nicht über die Einspeisung. Die Einspeisung ist trotzdem relevant, weil sie den Umgang mit Überschüssen regelt – und weil die Schwellenwerte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes darüber entscheiden, welcher Aufwand am Netzanschluss entsteht. Der Rahmen für neu in Betrieb genommene Dachanlagen:
| Anlagengröße | Vermarktung des Überschusses | Einordnung |
|---|---|---|
| bis 100 kWp | Feste Einspeisevergütung möglich. Für Teileinspeisung im Segment 40 bis 100 kWp liegt der Satz für Inbetriebnahmen zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 bei 5,44 ct/kWh. | Übliche Größenordnung für Handel, Pflege, kleinere Produktion |
| über 100 kWp | Direktvermarktung ist verpflichtend; die Förderung läuft über das Marktprämienmodell statt über eine feste Vergütung. | Typisch für Logistik-, Hallen- und Industriedächer |
| über 1.000 kWp | Zusätzlich Ausschreibungspflicht: Der anzulegende Wert wird nicht mehr gesetzlich festgelegt, sondern im Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur ermittelt. | Großdächer und Freiflächen |
Zwei Regeln aus dem Solarspitzengesetz kommen hinzu und betreffen die Ertragsprognose direkt. Erstens entfällt für neue Anlagen die Vergütung in Viertelstunden mit negativen Börsenpreisen; die Vergütungsdauer verlängert sich um diese Zeiträume entsprechend. Zweitens dürfen neue Anlagen zwischen 2 und 100 kWp ohne intelligentes Messsystem zunächst nur 60 Prozent ihrer Leistung einspeisen. Beides mindert nicht den Eigenverbrauch, verschiebt aber den Wert der Einspeisung – im Contracting liegt genau dieses Risiko beim Contractor, nicht beim Gebäudeeigentümer.
Praxisfolge für Gewerbedächer: Je höher Ihr Tagesverbrauch, desto unwichtiger werden Einspeisevergütung und Direktvermarktung. Eine Photovoltaikanlage, die zu 70 bis 80 Prozent im eigenen Betrieb verbraucht wird, verdient ihr Geld über den vermiedenen Netzstrombezug – und genau diesen Anteil kauft Ihnen das Contracting zum fixierten Preis ab.
Photovoltaik-Contracting: Wann es sich nicht lohnt
Zur Vollständigkeit gehört die Gegenrichtung. Photovoltaik-Contracting ist die schwächere Wahl, wenn:
- reichlich Eigenkapital vorhanden ist und die Anlage über die volle Lebensdauer im eigenen Bestand gehalten werden soll – dann ist der Kauf über 20 Jahre günstiger, weil keine Marge des Contractors anfällt;
- der Stromverbrauch überwiegend nachts oder saisonal stark schwankend anfällt, sodass die Eigenverbrauchsquote unter etwa 40 Prozent bleibt;
- das Dach in absehbarer Zeit saniert werden muss oder die Statik keine Zusatzlast trägt – dann steht die bauliche Frage vor der Finanzierungsfrage;
- das Objekt kurzfristig verkauft werden soll und der Käufer keine langfristige Vertragsbindung übernehmen will.
In allen anderen Fällen verschiebt das Modell die Investition, die Betreiberpflichten und das technische Risiko auf den Contractor – bei einem Strompreis, den Sie 20 Jahre im Voraus kennen. Wer den Reststrombezug ebenfalls absichern will, kombiniert die Anlage mit Strom-Contracting oder nutzt den Solarstrom über eine Wärmepumpe im Abo direkt für die Wärmeerzeugung.
Häufige Fragen zum PV-Contracting
Gibt es einen Rechner für Photovoltaik-Contracting?
Was kostet uns die Photovoltaikanlage?
Wie lange läuft der Vertrag und was passiert danach?
Steigt der Strompreis während der Laufzeit?
Was passiert nachts und im Winter?
Was gilt, wenn wir weniger Strom abnehmen als erzeugt wird?
Wird unser Grundbuch belastet?
Was passiert beim Verkauf der Immobilie?
Wie lange dauert die Umsetzung?
Was ist Photovoltaik-Contracting genau?
Worin unterscheidet sich PV-Contracting von Anlagenmiete, Leasing und Dachpacht?
Was passiert mit dem überschüssigen Strom, und gilt eine Direktvermarktungspflicht?
Ab welcher Größe lohnt sich das?
Dachfläche prüfen, Angebot erhalten
Senden Sie uns Jahresverbrauch und Objektadresse – Sie erhalten eine unverbindliche Wirtschaftlichkeitsrechnung mit Anlagengröße, Solarstromanteil und fixiertem Strompreis. Kostenfrei und ohne Investition.
Weitere Rechner für Ihr Objekt
Neben dem Solarstrom-Rechner auf dieser Seite beantworten diese drei die Fragen rund um Wärme, Kapitalbindung und Förderung.