Luft-Wasser-Wärmepumpe Dream Maker Proline mit natürlichem Kältemittel R290 vor schwarzem Hintergrund

    Wärmepumpe mieten: Kosten, Anbieter und Modelle im Vergleich

    Kurz beantwortet

    • Einfamilienhaus: Mietangebote liegen bei etwa 155 bis 209 Euro im Monat, Strom meist extra. Mit 30 bis 70 Prozent Förderung ist Kaufen fast immer günstiger.
    • Mehrfamilienhaus, WEG, Gewerbe: Statt ein Gerät zu mieten, kaufen Sie Wärme: im Wärmepumpen-Abo sind Anlage, Strom, Wartung und Reparatur im Preis, und die Kosten sind auf Mieter umlegbar.
    • Vermieter: Eine Gerätemiete ist kein eigener Betriebskostenposten, Wärmelieferung nach § 556c BGB schon.

    Wer ein Mehrfamilienhaus hält, stellt beim Heizungstausch selten die Technikfrage zuerst. Die eigentliche Frage lautet: Wer bezahlt die Anlage – und wer trägt sie über die nächsten fünfzehn Jahre? Genau deshalb ist Wärmepumpe mieten im Bestandsportfolio kein Randthema, sondern der Kern der Entscheidung. Eine Wärmepumpenanlage für ein Mehrfamilienhaus ist eine sechsstellige Investition, sie bindet Eigenkapital oder Kreditlinien, sie erzeugt Betreiberpflichten und sie konkurriert im Portfolio mit Dach, Fassade, Aufzug und Leerstand.

    Hinzu kommt der regulatorische Rahmen. Seit dem 29. Juli 2026 gelten die Kernregelungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG), das das frühere Gebäudeenergiegesetz abgelöst hat. Die starre 65-Prozent-Erneuerbaren-Pflicht für neu eingebaute Heizungen ist damit entfallen und einem technologieoffenen CO2-Rahmen gewichen. Für neu eingebaute fossile Heizungen im Bestand greift allerdings eine Bio-Quoten-Treppe: mindestens 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040. Wärmepumpen sind von dieser Quote nicht betroffen – das macht sie weniger zum Pflichtprogramm als zur regulatorisch robusten Lösung, deren Betriebskosten nicht an einer künftigen Quotenverpflichtung hängen.

    Dieser Beitrag ist bewusst kein Technikartikel. Er beantwortet die kaufmännische Frage: Was bedeutet „mieten“ bei einer Wärmepumpe konkret, was kostet es im Mehrfamilienhaus im Vergleich zum Kauf – und welche der drei gängigen Mietvarianten verlagert das Risiko tatsächlich?

    Was heißt „Wärmepumpe mieten“? Drei Modelle, drei völlig verschiedene Rechtsfolgen

    Der Begriff „mieten“ wird im Markt für mindestens drei Vertragstypen verwendet, die sich in Betreiberrolle, Risikoverteilung und Umlagefähigkeit fundamental unterscheiden. Wer sie verwechselt, kauft ein Finanzierungsprodukt und glaubt, ein Betriebsmodell erworben zu haben.

    (a) Reine Anlagenmiete: Sie bleiben Betreiber

    Bei der klassischen Anlagenmiete mieten Sie ein Gerät. Der Vermieter stellt die Wärmepumpe, meist inklusive Einbau und einem definierten Wartungspaket, gegen eine feste Monatsrate. Alles Übrige bleibt bei Ihnen: Sie sind Betreiber im Sinne der Betreiberverantwortung, Sie beschaffen und bezahlen den Strom, Sie verantworten die Effizienz der Anlage im realen Betrieb, und Sie tragen die wirtschaftlichen Folgen eines Ausfalls, soweit der Vertrag nichts anderes zusichert. Eine schlechte Jahresarbeitszahl schlägt in diesem Modell voll auf Ihre Betriebskosten durch – der Vermieter der Anlage hat kein wirtschaftliches Interesse an Ihrer Effizienz.

    (b) Wärmepumpen-Abo beziehungsweise Wärmeliefer-Contracting: Sie kaufen Wärme

    Beim Wärmeliefer-Contracting – im Marketing häufig als Wärmepumpe im Abo bezeichnet – wechselt der Vertragsgegenstand. Sie mieten keine Maschine, sondern kaufen eine Leistung: gelieferte Wärme in Kilowattstunden, gemessen an der Übergabestation. Der Contractor bleibt Eigentümer und Betreiber der Anlage, plant, finanziert, errichtet, wartet, hält instand, beschafft die Energie und schuldet die Versorgungssicherheit. Genau hier – und nur hier – wandert das technische und wirtschaftliche Risiko tatsächlich weg vom Eigentümer. Das ist das Modell, das Green Contracting anbietet, und es ist auch das einzige der drei, das mietrechtlich einen sauberen Umlagepfad kennt.

    (c) Wärmepumpe leasen oder Mietkauf: ein Bilanz- und Steuerthema

    Leasing und Mietkauf sind wirtschaftlich betrachtet Finanzierungsformen. Sie strecken die Anschaffung über Raten, führen aber je nach Ausgestaltung – Laufzeit im Verhältnis zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, Kaufoption, Restwertverteilung – zur wirtschaftlichen Zurechnung der Anlage bei Ihnen und damit zur Bilanzierung. Beim Mietkauf ist der Eigentumsübergang von vornherein angelegt. Betriebsrisiko und Betreiberpflichten bleiben in beiden Fällen bei Ihnen. Die Abgrenzung dieser Varianten untereinander behandelt der Beitrag Heizung mieten oder Contracting ausführlich.

    Merksatz für die Portfolioentscheidung: Nur beim Wärmeliefer-Modell (b) kaufen Sie ein Ergebnis. Bei (a) und (c) kaufen Sie eine Anlage – nur eben in Raten.

    Wärme wie Strom: das WärmeAbo erklärt1:17 Min.
    Transkript lesen

    Niemand kauft ein Kraftwerk, um Licht zu haben. Sie zahlen einfach den Strom. Bei der Heizung ist es anders. Kessel kaufen, warten, reparieren, nach zwanzig Jahren wieder neu kaufen. Und das Risiko tragen Sie allein. Das Green Wärme-Abo dreht das um. Green Contracting stellt Ihnen eine moderne Wärmepumpe ins Haus – ohne Investition. Sie zahlen einen monatlichen Grundpreis und die Wärme, die Sie verbrauchen. Wie beim Strom. Planung, Einbau und Förderantrag übernehmen wir. Wartung, Reparaturen und Störungsdienst sind fünfzehn Jahre inklusive. Geht das auch im Altbau mit Heizkörpern? Oft ja. Moderne Wärmepumpen schaffen bis fünfundfünfzig Grad Vorlauf. Ob Ihr Haus passt, klären wir bei einer Begehung vor Ort. Wärme als Abo – vom größeren Wohnhaus bis zum Quartier. Ab zweihundertneunzehn Euro im Monat plus Wärmepreis, netto. Berechnen Sie Ihren Preis in zwei Minuten – auf contracting.green.

    Gerätemiete oder Wärmepumpen-Abo: der Unterschied auf einen Blick

    Wärmepumpe mieten (Gerätemiete) und Green WärmeAbo (Wärmelieferung) im Vergleich
    Wärmepumpe mietenGreen WärmeAbo
    Was Sie bezahlenMonatsrate für das GerätGrundpreis + gelieferte Wärme je kWh
    Strom für die Wärmepumpemeist zusätzlich, eigener Wärmepumpentarifinklusive
    Läuft die Anlage ineffizientsteigt Ihre Stromrechnungträgt das Green Contracting
    Wartung und Reparaturin der Regel inklusiveinklusive
    Für welches Gebäudeüberwiegend EinfamilienhausMehrfamilienhaus, WEG, Gewerbe
    Im vermieteten Haus umlegbarGerätemiete ist kein eigener Betriebskostenpostenals Wärmelieferung nach § 556c BGB

    Viele suchen „Wärmepumpe mieten“ und meinen eigentlich: eine neue Heizung ohne eigene Investition. Genau das ist das Wärmepumpen-Abo – nur dass Sie keine Maschine mieten, sondern die Wärme bezahlen, die im Haus ankommt. Preise und Pakete stehen beim Green WärmeAbo.

    Wärmepumpe mieten im Einfamilienhaus: Anbieter und Preise

    Für Einfamilienhäuser vermieten vor allem Energieversorger und Heizungsanbieter Wärmepumpen gegen eine feste Monatsrate. Zwei aktuelle Beispiele (abgerufen am 5. Oktober 2026): DEW21 in Dortmund ab 155 Euro im Monat bei 10 bis 15 Jahren Laufzeit mit Kaufoption am Ende; Wartung, Reparaturen und Effizienzcheck sind enthalten, für den Strom empfiehlt der Anbieter einen eigenen Wärmepumpentarif. thermondo nennt ab 209 Euro im Monat inklusive Wartung und Reparaturen, hat das Mietmodell aber derzeit pausiert. Die meisten Angebote sind regional und an bestimmte Gerätehersteller gebunden.

    Die Rechnung im Einfamilienhaus: 155 Euro im Monat ergeben über 15 Jahre 27.900 Euro, der Strom kommt dazu. Eine gekaufte Wärmepumpe wird dagegen mit 30 bis 70 Prozent gefördert. Die Green Wärmepumpe kostet 30.940 Euro inklusive Montage, nach Förderung 11.340 Euro bis 22.540 Euro, und gehört Ihnen. Mieten lohnt sich im Einfamilienhaus deshalb vor allem, wenn Sie kein Kapital binden wollen oder keine Finanzierung bekommen. Green Contracting bietet im Einfamilienhaus den Kauf mit Förderung an, das Abo erst ab etwa fünf Wohneinheiten.

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    Behagliche Wärme – ohne Kaufpreis für die Anlage

    Ob Miete oder Contracting: Entscheidend ist, wer Betrieb, Wartung und Effizienzrisiko trägt.

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    Geben Sie Objekt, Verbrauch und heutige Heizung ein. Der Rechner zeigt den Paketpreis des Green WärmeAbo (Wärmepumpe) für Ihre Wärmemenge, vergleicht ihn mit den Vollkosten Ihrer heutigen Eigenversorgung und schätzt die Investition, die Sie sich sparen.

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    Eingaben

    1 · Das Objekt

    Objektart

    WE
    m²

    Jahreswärmeverbrauch

    kWh/a

    Brennstoff- bzw. Wärmeverbrauch laut Abrechnung, am besten Ø der letzten drei Jahre. Heizöl: Liter × 10 = kWh.

    2 · Heizung heute

    Energieträger

    Preisbasis für den Vergleich

    Vermietung von Wohnraum und viele Pflegeeinrichtungen: brutto. Gewerbe, Hotel, Industrie mit Vorsteuerabzug: netto.

    11,2ct/kWh brutto

    Richtwert 11,2 ct/kWh brutto: BDEW-Gaspreis Mehrfamilienhaus, Ø 2026 (Datenstand 08/2026), aus dem Wärmepreis-Index Q3/2026. Das sind Endkundenpreise für kleinere Abnahmemengen – große Objekte kaufen oft günstiger ein. Setzen Sie Ihren eigenen Preis inkl. CO₂-Kosten ein.

    Baujahr der Heizung

    Kesseltyp

    85,8%

    Anerkannter Pauschalwert nach § 10 WärmeLV (BMVBS 2009) für Niedertemperaturkessel Baujahr 1987–1994: 85,8 %, bezogen auf den Heizwert. Ihre Gasrechnung weist kWh Brennwert aus, daher × 0,901: 77,3 % der Gasmenge kommen als Wärme an (166.207 kWh/a). Ist der Nutzungsgrad gemessen, setzen Sie den Messwert ein.

    3 · Annahmen Eigenversorgung (offen)

    1.500€/a brutto

    Richtwert 1.500 €: 0,8 ct je kWh Nutzwärme, mindestens 500 € netto (eigene Annahme). Setzen Sie Ihre tatsächlichen Kosten ein.

    38.000€ brutto

    Richtwert 38.000 €: ca. 92 kW × 350 € netto/kW, mindestens 10.000 € (eigene Annahme). Daraus wird eine Rücklage über 20 Jahre gebildet: 1.900 €/a.

    4 · Gewünschte Technik

    Technik

    Die Vorlauftemperatur entscheidet über die Arbeitszahl und damit über die Wirtschaftlichkeit.

    Live-Ergebnis

    Gute Voraussetzungen für Contracting

    Mit rund 215.000 kWh Jahresverbrauch liegt Ihr Objekt über der Orientierungsgröße von 150.000 kWh/a. Planung, Messung und Betrieb verteilen sich auf genug Kilowattstunden, damit sich ein Wärmeliefermodell rechnen kann.

    Contracting pro Jahr

    ab 27.806 €

    brutto, WärmeAbo Wohnanlage M

    Vollkostenpreis

    ab 16,7 ct

    je kWh Nutzwärme, brutto

    Je Wohneinheit

    ab 97 €

    pro Monat, heute 95 €

    Eigenversorgung heute

    27.416 €

    16,5 ct/kWh inkl. Rücklage

    Vermiedene Investition

    132.000 €–220.000 €

    Richtwert brutto, vor Förderung

    Heizlast geschätzt

    ca. 92 kW

    166.207 kWh ÷ 1.800 h

    Zum WärmeAbo-Paketpreis läge Contracting mindestens 391 € pro Jahr über Ihren heutigen Vollkosten. Dann sprechen vor allem die vermiedene Investition, die Übernahme von Betriebs- und Ausfallrisiko und die Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes für Contracting – rein nach laufenden Kosten eher nicht.

    Green WärmeAbo – WärmeAbo Wohnanlage M: 299 €/Monat Grundpreis + 11,90 ct/kWh Arbeitspreis netto (355,81 € + 14,16 ct/kWh brutto), 0 € Investition. Angebot unter Vorbehalt der kostenlosen Vor-Ort-Begehung.

    Warum weniger Wärme als Gas auf der Rechnung

    Ihr alter Heizkessel verliert einen Teil der eingesetzten Energie. Nach den anerkannten Pauschalwerten (§ 10 WärmeLV, BMVBS 2009) kommen bei typischen Niedertemperaturkesseln im Mehrfamilienhaus nur etwa 75–79 % der Gasmenge auf der Rechnung (kWh, Brennwert) als Wärme im Haus an. Im Rechner: 215.000 kWh Gas × 0,901 × 85,8 % = 166.207 kWh Wärme. Einsparungen durch den hydraulischen Abgleich (zusätzlich ca. 5–8 %, Schätzung, Optimus/ITG) sind nicht eingerechnet.

    Ihre Anlage hat die übliche Nutzungsdauer erreicht – eine Erneuerung ist absehbar. Wer jetzt wieder fossil einbaut, fällt unter die Bio-Treppe des Gebäudemodernisierungsgesetzes (mindestens 10 % ab 2029, 15 % 2030, 30 % 2035, 60 % 2040).

    Jahreskosten im Vergleich (brutto)

    Eigenversorgung heute27.416 €

    Energie 24.016 € · Wartung/Betrieb 1.500 € · Erneuerungsrücklage 1.900 €

    Contracting (Green WärmeAbo)ab 27.806 €

    Grundpreis ab 4.270 € · Arbeitspreis ab 23.537 €

    Rechenweg mit Ihren Zahlen

    1. Verbrauch: 215.000 kWh/a (Ihre Angabe)
    2. Nutzwärme: 215.000 kWh × 0,901 × 85,8 % = 166.207 kWh/a; Heizlast ≈ 166.207 ÷ 1.800 h = 92 kW
    3. Eigenversorgung: 215.000 kWh × 11,2 ct = 24.016 € + Wartung 1.500 € + Rücklage 38.000 € ÷ 20 J. = 1.900 € → 27.416 €/a = 16,5 ct/kWh Nutzwärme
    4. Contracting (WärmeAbo Wohnanlage M): 299 € × 12 + 166.207 kWh × 11,90 ct (× 1,19 USt.) = ab 27.806 €/a = ab 16,7 ct/kWh
    5. Je Wohneinheit: ab 27.806 € ÷ 24 WE ÷ 12 = ab 97 €/Monat
    6. Vermiedene Investition: 92 kW × 1.200–2.000 € netto/kW × 1,19 = 132.000 €–220.000 €
    7. Ampel: ab 150.000 kWh/a grün; über 36.000 kWh Nutzwärme (Green WärmeAbo) gelb; darunter rot
    Hinweis: Schätzung auf Basis Ihrer Angaben und offengelegter Richtwerte – kein Angebot. Energiepreis-Richtwerte aus dem Wärmepreis-Index (Q3/2026, Endkundenpreise inkl. CO₂-Kosten). Nutzungsgrade von Gas- und Ölkesseln: anerkannte Pauschalwerte nach § 10 WärmeLV (BMVBS 2009, Heizwert; Gas × 0,901 für die Abrechnung in kWh Brennwert). Wartungs-, Ersatz- und Investitionswerte, Pellet-Nutzungsgrade und Verbrauchskennwerte sind eigene Annahmen von Green Contracting, keine Marktstudie; die Investitionsspanne enthält keine Sanierung der Wärmeverteilung, keine Erschließung und keine Förderung (bei Eigeninvestition für Unternehmen z. B. KfW 459 mit 30 %, siehe Fördermittel). Mehr zu den Preisbestandteilen: Contracting-Kosten, Wärmepumpen-Contracting. Bei vermieteten Wohnungen entscheidet zusätzlich die Kostenneutralität nach § 556c BGB.
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    Ein belastbarer Vergleich scheitert meist nicht an den Preisen, sondern an unvollständigen Positionen. Die folgende Übersicht stellt gegenüber, welche Kostenblöcke in welchem Modell anfallen – und bei wem sie liegen.

    KostenblockMiete / Wärmepumpen-AboKauf (Eigeninvestition)
    Anschaffung und Montageim Entgelt enthalten, keine Anfangsinvestitionvolle Investition zu Projektbeginn (CAPEX)
    Planung, Hydraulik, Abgleichin der Regel enthalten – im Angebot prüfenseparat zu beauftragen und zu bezahlen
    Wartung und Instandhaltungenthalten, kalkulierbar über die Laufzeitjährlich, plus Rücklage für Reparaturen
    Stör- und Notdienstenthalten, mit vereinbarten Reaktionszeiteneigene Organisation oder Zusatzvertrag
    Energie (Strom für die Wärmepumpe)nicht in der Rate: bei Anlagenmiete eigener Bezug, beim Wärmeliefer-Modell über den Arbeitspreis je kWheigener Strombezug, volles Preisrisiko
    Kapitalbindung und Zinskeine – Kapital bleibt im KerngeschäftEigen- oder Fremdkapital, Kapitaldienst
    Ausfall- und Effizienzrisikobeim Contractor (nur Modell b vollständig)vollständig beim Eigentümer
    FördermittelContractor beantragt, Wirkung über den PreisEigentümer beantragt und trägt das Verfahren
    Ende der NutzungsdauerEndschaftsregelung: Verlängerung, Kauf oder RückbauErsatzinvestition erneut vollständig beim Eigentümer

    Der methodische Fehler im Langfristvergleich

    Über zwanzig oder dreißig Jahre wirkt Mieten in Summe fast immer teurer als Kaufen. Diese Rechnung ist jedoch in der Regel unvollständig. Sie stellt der Miete die reine Anschaffung gegenüber und lässt drei Positionen unberücksichtigt: die Kapitalkosten des gebundenen Geldes, die Instandhaltungsrücklage für einen Verdichter- oder Speichertausch und den monetären Wert des Ausfallrisikos. Werden diese drei Blöcke sauber angesetzt, verschwindet der scheinbar große Abstand meist. Umgekehrt gilt ebenso ehrlich: Wer über sehr lange Zeiträume rechnet, günstig finanziert, eigenes technisches Personal hat und die Anlage über die Abschreibungsdauer hinaus betreibt, kann mit der Eigeninvestition günstiger fahren. Die vollständige Methodik dazu beschreibt der Beitrag zu Contracting und Eigeninvestition.

    Ein Hinweis zu Marktzahlen: Die häufig zitierten Mietangebote von rund 150 bis 250 Euro pro Monat sind Anbieterangaben für Einfamilienhäuser und variieren je nach Quelle und Systemtyp erheblich. Auf ein Mehrfamilienhaus sind sie nicht übertragbar – weder in der Höhe noch in der Preislogik. Es sind auch keine Preise von Green Contracting.

    Rechenbeispiel: Mehrfamilienhaus mit 12 Wohneinheiten

    Alle folgenden Werte sind illustrative Richtwerte (netto) und ersetzen keine objektbezogene Auslegung. Betrachtet wird ein Bestandsgebäude mit 12 Wohneinheiten und einem Jahreswärmebedarf von rund 180.000 kWh inklusive Warmwasser, umgestellt auf eine Wärmepumpenkaskade mit etwa 100 kW.

    Variante 1: Wärmelieferung im Abo

    Abgerechnet wird wie bei jeder Wärmelieferung dreiteilig – die Systematik erläutert die Seite zu den Contracting Kosten im Detail:

    • Grundpreis: 100 kW × ca. 95 Euro je kW und Jahr = ca. 9.500 Euro pro Jahr
    • Arbeitspreis: 180.000 kWh × ca. 0,13 Euro je kWh = ca. 23.400 Euro pro Jahr
    • Messpreis: ca. 350 Euro pro Jahr

    Summe: rund 33.250 Euro pro Jahr, entsprechend einem rechnerischen Mischpreis von etwa 18,5 Cent je kWh. Darin enthalten sind Investition, Finanzierung, Wartung, Instandhaltung, Störungsdienst, Strombeschaffung und das Ausfallrisiko. Eine eigene Investition, eine Rücklage oder ein Kapitaldienst entstehen nicht.

    Zum Vergleich: Konditionen im Green WärmeAbo

    Die Werte oben sind illustrative Marktrichtwerte. Im Green WärmeAbo von Green Contracting fiele ein Gebäude mit 180.000 kWh Wärme pro Jahr in das Paket WärmeAbo Wohnanlage M: 299 € Grundpreis pro Monat plus 11,90 ct je kWh Wärme netto (355,81 € + 14,16 ct brutto). Das ergibt 3.588 € + 21.420 € = 25.008 € netto pro Jahr (29.760 € brutto), einen separaten Messpreis gibt es nicht. Strom, Wartung, Reparatur und Fernüberwachung sind enthalten; das Angebot steht unter dem Vorbehalt der Vor-Ort-Begehung.

    Variante 2: Eigeninvestition

    Für dieselbe Anlage sei eine Investition von rund 220.000 Euro netto unterstellt – Wärmepumpen, Pufferspeicher, Hydraulik, Elektroanbindung, Schallschutz und Inbetriebnahme. Bei 12 Wohneinheiten liegen die förderfähigen Höchstkosten nach der Staffel (28.000 Euro für die erste, je 15.000 Euro für die zweite bis sechste, je 8.000 Euro ab der siebten Wohneinheit) bei rund 151.000 Euro; 30 Prozent Förderung ergeben rechnerisch etwa 45.000 Euro Zuschuss. Es verbleiben rund 175.000 Euro zu finanzieren.

    • Kapitaldienst: 175.000 Euro über 15 Jahre bei rund 5 Prozent = ca. 16.900 Euro pro Jahr
    • Wartung, Versicherung, Betreiberpflichten: ca. 3.000 Euro pro Jahr
    • Instandhaltungsrücklage: ca. 3.000 Euro pro Jahr
    • Strom: 180.000 kWh bei einer Jahresarbeitszahl von 3,2 = rund 56.000 kWh × ca. 0,22 Euro je kWh = ca. 12.400 Euro pro Jahr

    Summe: rund 35.300 Euro pro Jahr – zuzüglich des internen Aufwands für Ausschreibung, Bauüberwachung, Betreiberverantwortung und Havariemanagement, der in solchen Rechnungen fast nie bepreist wird. Beide Varianten liegen damit in einer vergleichbaren Größenordnung. Nach Ablauf der Finanzierung sinkt die Eigeninvestition deutlich – dafür rückt dann die Ersatzinvestition näher, und die Rücklage muss real vorhanden sein. Entscheidend ist weniger, welche Zahl um wenige Prozent kleiner ist, sondern wo Kapital, Risiko und Managementaufwand liegen sollen.

    Umlagefähigkeit: der entscheidende Unterschied für Vermieter

    Für vermietete Objekte ist dies der wichtigste Punkt der gesamten Entscheidung – und der, an dem die reine Anlagenmiete regelmäßig scheitert. Die Betriebskostenverordnung kennt die Miete für eine Heizungsanlage nicht als eigenständigen, umlagefähigen Posten. Ihre Umlage über die Nebenkostenabrechnung gilt daher als problematisch und streitanfällig. Wirtschaftlich bedeutet das: Sie zahlen die Rate, können sie aber unter Umständen nicht weitergeben.

    Anders beim Wechsel zur gewerblichen Wärmelieferung. Hier greift § 556c BGB in Verbindung mit der Wärmelieferverordnung (WärmeLV). Das Wärmeentgelt tritt an die Stelle der bisherigen Kosten der Wärmeversorgung, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Die Umstellung muss kostenneutral für die Mieter sein, die neue Anlage muss die Effizienzanforderung erfüllen, und die Umstellung ist rechtzeitig und in Textform anzukündigen. Details zur Berechnung und zu den Fallstricken finden Sie unter Contracting und Umlagefähigkeit sowie in der Erläuterung der Wärmelieferverordnung. Wer bei einem vermieteten Mehrfamilienhaus zwischen Anlagenmiete und Wärmelieferung wählt, entscheidet faktisch darüber, ob die Wärmekosten in der Bewirtschaftung hängen bleiben oder ordnungsgemäß abgerechnet werden können.

    Förderung: Wer beantragt – und in welchem Programm?

    Antragsberechtigt ist grundsätzlich, wer investiert und Eigentümer der Anlage wird. Bleibt die Wärmepumpe im Eigentum des Contractors, beantragt dieser die Förderung und gibt die Wirkung über den Wärmepreis weiter – der Zuschuss senkt die zu refinanzierende Investition und damit vor allem den Grundpreis.

    Für Unternehmen, juristische Personen und ausdrücklich auch Contractoren ist dabei die Heizungsförderung für Unternehmen, KfW-Programm 459, das richtige Instrument: eine Grundförderung von 30 Prozent der förderfähigen Kosten, mit den bekannten gestaffelten Höchstkosten je Wohneinheit. Das vielzitierte Programm 458 richtet sich an Privatpersonen. Die dort möglichen Boni – einkommensabhängige Komponenten und der Klimageschwindigkeits-Bonus – existieren im Unternehmenspfad nicht. Fördersätze von 70 oder 80 Prozent sind daher im B2B- und Contracting-Kontext schlicht keine realistische Größe. Steht die Wärmepumpe in einem Nichtwohngebäude – etwa Hotel, Pflegeheim oder Büroobjekt –, ist statt 459 das Programm 522 einschlägig, ebenfalls mit 30 Prozent und ebenfalls offen für Contractoren; kommunale Antragsteller nutzen das Programm 422. Eine vollständige Übersicht bietet die Seite zur Contracting-Förderung.

    Laufzeit, Kündigung und Vertragsende: Was Sie vor der Unterschrift klären

    Bei einer gemieteten Wärmepumpe bleibt die Anlage im Eigentum des Anbieters. Sie kaufen kein Gerät, Sie binden sich für eine Laufzeit. Die Vertragsbedingungen unterscheiden sich je Anbieter erheblich; verlässliche Marktdurchschnitte gibt es nicht. Prüfen Sie deshalb im konkreten Angebot, was bei Laufzeit, Ausstieg und Vertragsende gilt (Stand: November 2026).

    VertragspunktGerätemieteWärmepumpen-Abo / Wärmelieferung
    MindestlaufzeitIm Angebot festgelegt; ordentliche Kündigung davor meist ausgeschlossenLangfristiger Liefervertrag, Laufzeit richtet sich nach Investition und Amortisation
    Wartung und StörungJe nach Tarif enthalten oder separat zu beauftragenBetrieb, Wartung und Störungsbeseitigung liegen beim Contractor
    Strom für die AnlageZahlen Sie meist selbstIm Arbeitspreis der gelieferten Wärme berücksichtigt
    Verkauf des ObjektsVertragsübernahme oder Ablöse im Vertrag regelnRechtsnachfolgeklausel; Käufer übernimmt in der Regel den Liefervertrag
    VertragsendeRückgabe, Verlängerung oder Kauf zum vereinbarten PreisEndschaft: Verlängerung, Übernahme zum Restwert oder Rückbau

    Zwei Punkte werden häufig übersehen. Erstens: Eine Kaufoption am Vertragsende ist mehr wert als eine Kaufpflicht, weil Sie eine technisch überholte Anlage ablehnen können. Zweitens: Beim Mehrfamilienhaus entscheidet die Vertragsform über die Umlagefähigkeit der Kosten (siehe oben); ein Gerätemietvertrag ohne Wärmelieferung führt dort leicht in die Nicht-Umlagefähigkeit. Die Spielregeln für den Wärmelieferweg erklärt der Beitrag Contracting-Vertrag.

    Für wen sich Mieten lohnt – und für wen nicht

    Mieten beziehungsweise Wärmelieferung passt, wenn Sie ein vermietetes Mehrfamilienhaus halten und die Wärmekosten sauber abrechnen wollen, wenn Ihr Kapital im Kerngeschäft oder in wertsteigernden Maßnahmen besser arbeitet als in einem Heizungskeller, wenn Sie kein eigenes technisches Personal für Betreiberpflichten und Havarien vorhalten, wenn ein Portfolio in kurzer Zeit modernisiert werden soll oder wenn eine WEG die notwendige Mehrheit für eine große Sonderumlage nicht erreicht.

    Mieten passt weniger, wenn Sie ein selbstgenutztes Objekt ohne Umlagethematik betreiben, sehr günstig finanzieren können und die Investition ohnehin planen, wenn Sie eigenes technisches Personal und funktionierende Wartungsverträge haben, wenn ein Verkauf oder Abriss innerhalb weniger Jahre absehbar ist – langfristige Wärmelieferverträge sind objektbezogen und wollen im Verkaufsfall erklärt werden – oder wenn es ausschließlich um einen kleinen, unkritischen Erzeugertausch geht.

    Entscheidungs-Checkliste für Eigentümer und Hausverwaltung

    • Modell klären: Ist das Angebot eine Gerätemiete, ein Leasing oder eine echte Wärmelieferung? Wer ist vertraglich Betreiber?
    • Umlagepfad prüfen: Lässt sich das Entgelt nach § 556c BGB und WärmeLV umlegen? Ist die Kostenneutralität nachgerechnet und dokumentiert?
    • Leistungsumfang abgrenzen: Sind hydraulischer Abgleich, Pufferspeicher, Elektroanschluss, Schallschutz und Störungsdienst enthalten?
    • Energie einordnen: Wer beschafft den Strom, wie wird er bepreist und welcher Index steuert die Anpassung?
    • Effizienz verankern: Ist eine Jahresarbeitszahl zugesichert oder trägt allein der Eigentümer das Effizienzrisiko?
    • Förderung zuordnen: Wer beantragt in welchem Programm, und wie wirkt der Zuschuss nachweisbar auf den Preis?
    • Laufzeit und Endschaft: Wie lange läuft der Vertrag, und gibt es am Ende eine Kaufoption statt einer Kaufpflicht?
    • Vollkosten vergleichen: Wurden im Kauf-Szenario Kapitalkosten, Instandhaltungsrücklage und Ausfallrisiko tatsächlich angesetzt?

    Häufige Fragen zum Mieten einer Wärmepumpe

    Welche Anbieter vermieten Wärmepumpen und was kostet das?

    Für Einfamilienhäuser vermieten vor allem Energieversorger und Heizungsanbieter Wärmepumpen gegen eine Monatsrate, zum Beispiel DEW21 in Dortmund ab 155 Euro im Monat bei 10 bis 15 Jahren Laufzeit; thermondo nennt ab 209 Euro, hat sein Mietmodell aber derzeit pausiert. Die Rate deckt meist Gerät, Montage, Wartung und Reparaturen, den Strom zahlen Sie in der Regel zusätzlich. Für Mehrfamilienhäuser, WEG und Gewerbe gibt es statt Gerätemiete die Wärmelieferung, etwa das Green WärmeAbo von Green Contracting mit Strom inklusive.

    Wie lange läuft ein Mietvertrag für eine Wärmepumpe und wann kann ich kündigen?

    Das legt der einzelne Vertrag fest; einen einheitlichen Marktstandard gibt es nicht. Bei der reinen Gerätemiete ist eine ordentliche Kündigung innerhalb der vereinbarten Mindestlaufzeit meist ausgeschlossen, bei Wärmelieferverträgen im Mehrfamilienhaus richtet sich die Laufzeit nach Investition und Amortisation der Anlage. Prüfen Sie vor Unterschrift Mindestlaufzeit, Kündigungsfristen, Übernahme beim Verkauf und die Regelung zum Vertragsende (Kaufoption, Verlängerung oder Rückbau).

    Was passiert mit der gemieteten Wärmepumpe am Vertragsende?

    Die Anlage gehört dem Anbieter, deshalb muss das Vertragsende geregelt sein. Üblich sind Rückgabe oder Rückbau, eine Verlängerung oder die Übernahme zu einem vereinbarten Preis beziehungsweise Restwert. Vereinbaren Sie eine Kaufoption statt einer Kaufpflicht und lassen Sie Kostenträger und Zustand der Anlage bei Übergabe schriftlich festhalten.

    Lohnt es sich, eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus zu mieten?

    Meist nicht. 155 Euro Miete im Monat ergeben über 15 Jahre 27.900 Euro, den Strom noch nicht eingerechnet. Eine gekaufte Wärmepumpe wird mit 30 bis 70 Prozent gefördert; die Green Wärmepumpe für 30.940 Euro kostet nach Förderung zwischen 11.340 Euro und 22.540 Euro und gehört Ihnen. Mieten lohnt sich vor allem, wenn Sie kein Kapital binden wollen oder keinen Kredit bekommen.

    Was kostet es, eine Wärmepumpe für ein Mehrfamilienhaus zu mieten?

    Die im Markt genannten 150 bis 250 Euro pro Monat sind Anbieterangaben für Einfamilienhäuser und nicht auf ein Mehrfamilienhaus übertragbar. Im MFH wird nach installierter Leistung und gelieferter Wärmemenge abgerechnet: Grundpreis je kW und Jahr, Arbeitspreis je kWh, Messpreis. Für rund 180.000 kWh Jahreswärmebedarf liegt die Größenordnung als Richtwert bei etwa 30.000 bis 36.000 Euro netto pro Jahr.

    Ist eine Wärmepumpe mieten günstiger als kaufen?

    Nur die Gesamtkostenrechnung beantwortet das seriös. Reine Ratenvergleiche fallen fast immer zugunsten des Kaufs aus, weil Kapitalbindung, Instandhaltungsrücklage, Betreiberpflichten und Ausfallrisiko unberücksichtigt bleiben. Vollständig gerechnet liegen beide Wege im Mehrfamilienhaus häufig ähnlich – der Unterschied liegt in der Risiko- und Kapitalverteilung.

    Sind die Kosten einer gemieteten Wärmepumpe auf die Mieter umlagefähig?

    Bei reiner Anlagenmiete ist die Umlage problematisch, weil die Betriebskostenverordnung keinen entsprechenden Posten kennt. Beim Wechsel zur gewerblichen Wärmelieferung greift § 556c BGB in Verbindung mit der WärmeLV: Kostenneutralität, Effizienzanforderung und rechtzeitige Ankündigung in Textform sind die drei Bedingungen.

    Wer beantragt die Förderung, wenn die Wärmepumpe gemietet ist?

    Derjenige, der investiert und Eigentümer der Anlage wird. Bleibt sie beim Contractor, beantragt dieser die Förderung. Maßgeblich ist für Unternehmen, juristische Personen und Contractoren das KfW-Programm 459 mit 30 Prozent der förderfähigen Kosten und gestaffelten Höchstkosten je Wohneinheit; Programm 458 richtet sich an Privatpersonen.

    Was ist im Mietpreis enthalten – und was nicht?

    Enthalten sind üblicherweise Planung, Montage, Inbetriebnahme, Wartung, Instandhaltung sowie Stör- und Notdienst. Nicht enthalten ist die Energie: Bei der Anlagenmiete beschaffen Sie den Strom selbst, beim Wärmeliefer-Modell wird sie über den Arbeitspreis je kWh abgerechnet. Prüfen Sie zusätzlich hydraulischen Abgleich, Speicher, Elektroanschluss und Endschaftsregelung.

    Gilt für neue Heizungen weiterhin die 65-Prozent-Erneuerbaren-Pflicht?

    Nein. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz, dessen Kernregelungen am 29. Juli 2026 in Kraft getreten sind, ist die starre 65-Prozent-Regel entfallen; an ihre Stelle ist ein technologieoffener CO2-Rahmen getreten. Für neu eingebaute fossile Heizungen im Bestand gilt eine Bio-Quoten-Treppe ab 2029. Wärmepumpen sind davon nicht betroffen.

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    Quellen

    1. Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    2. § 43 GModG – Einbau einer Heizungsanlage, die mit Gas, Heizöl oder Flüssiggas beschickt wird, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    3. § 556c BGB – Kosten der Wärmelieferung als Betriebskosten, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    4. Wärmelieferverordnung (WärmeLV), Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    5. § 2 Betriebskostenverordnung (BetrKV) – Aufstellung der Betriebskosten, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 03.10.2026
    6. Heizungsförderung für Unternehmen – Wohngebäude (459), KfW Bankengruppe, abgerufen am 03.10.2026
    7. Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (458), KfW Bankengruppe, abgerufen am 03.10.2026
    8. Heizungsförderung für Unternehmen – Nichtwohngebäude (522), KfW Bankengruppe, abgerufen am 03.10.2026
    9. Heizungsförderung für Kommunen (422), KfW Bankengruppe, abgerufen am 03.10.2026
    10. Wärmepumpe mieten (Angebot ab 155 €/Monat, abgerufen 05.10.2026), DEW21, Dortmund, abgerufen am 03.10.2026
    11. Wärmepumpe mieten (ab 209 €/Monat, Mietmodell derzeit pausiert; abgerufen 05.10.2026), thermondo, abgerufen am 03.10.2026
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