Rangliste · Stand: 10. Oktober 2026
Günstigste Strom-Grundversorgung 2026: die Großstädte im Vergleich
Wo ist die Strom-Grundversorgung am günstigsten? Wir haben für 11 der 15 einwohnerstärksten deutschen Städte die Allgemeinen Preise des örtlichen Grundversorgers aus dem jeweils gültigen Preisblatt bzw. Tarifrechner übernommen und daraus die Jahreskosten für einen Haushalt mit 2.500 kWh Verbrauch berechnet. Die Rangliste beginnt mit der günstigsten Stadt; alle Preise sind Bruttopreise inklusive 19 % Umsatzsteuer.
- Sortiert nach
- Jahreskosten bei 2.500 kWh (brutto)
- Unternehmen
- 11 in der Rangliste
- Datenstand
- 10. Oktober 2026
Datenbasis: Jeweils gültiges Preisblatt, Gültigkeitsbeginn je Zeile.
So haben wir bewertet →Strom-Grundversorgung der Großstädte: die Tabelle
Grundgesamtheit: Strom-Grundversorger der 15 einwohnerstärksten Städte Deutschlands, von denen für 11 Städte ein am 10. Oktober 2026 gültiger Haushaltspreis (Eintarifzähler) aus einer Veröffentlichung des Grundversorgers selbst verifiziert werden konnte. Jede Zeile nennt die Quelle der Kennzahl; die Namen führen auf die Website des Unternehmens.
Düsseldorf
- Stadt
- Düsseldorf
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 926,92 €
- Arbeitspreis brutto
- 32,43 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 116,17 €/Jahr
- Preis gültig ab
- 01.06.2026
Grundversorger in Düsseldorf mit dem Tarif „Düsselstrom Klassik“. Die Stadtwerke Düsseldorf gehören mehrheitlich zum EnBW-Konzern.
Quelle: Stadtwerke Düsseldorf: Preisbestandteile Strom-Grundversorgung (Düsselstrom Klassik), Stand 01.06.2026München
- Stadt
- München
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 972,60 €
- Arbeitspreis brutto
- 32,44 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 161,60 €/Jahr
- Preis gültig ab
- 15.09.2026
Grundversorger für München und acht Umlandgemeinden. Grundpreis 149,70 € plus 11,90 € Messpreis für einen konventionellen Eintarifzähler.
Quelle: SWM Preisblatt M-Strom, Allgemeine Preise der Grundversorgung, gültig ab 15.09.2026Leipzig
- Stadt
- Leipzig
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 982,56 €
- Arbeitspreis brutto
- 30,86 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 211,06 €/Jahr
- Preis gültig ab
- 01.01.2026
Grundversorger in Leipzig mit dem Tarif „L-Strom.basis“. Niedrigster Arbeitspreis dieser Liste, aber vergleichsweise hoher Grundpreis.
Quelle: Leipziger Stadtwerke: Preisblatt L-Strom.basis (Grundversorgung) 2026Dresden
- Stadt
- Dresden
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 1.015,71 €
- Arbeitspreis brutto
- 35,71 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 122,96 €/Jahr
- Preis gültig ab
- 01.01.2026
Grundversorger in Dresden und Teilen Ostsachsens mit dem Tarif „Strom Klassik“.
Quelle: SachsenEnergie: Grundversorgung Strom, Preise ab 01.01.2026Frankfurt am Main
- Stadt
- Frankfurt am Main
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 1.060,99 €
- Arbeitspreis brutto
- 38,78 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 91,49 €/Jahr
- Preis gültig ab
- 01.01.2026
Grundversorger in Frankfurt mit dem Tarif „Mainova Strom Classic“. Niedrigster Grundpreis, aber einer der höchsten Arbeitspreise dieser Liste.
Quelle: Mainova: Preisblatt Strom-Grundversorgung (Classic/Kombi), gültig ab 01.01.2026Köln
- Stadt
- Köln
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 1.064,33 €
- Arbeitspreis brutto
- 31,48 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 277,33 €/Jahr
- Preis gültig ab
- 01.01.2026
Grundversorger in Köln und Bornheim mit dem Tarif „FairRegio Strom basis“. Der Grundpreis enthält das Messentgelt.
Quelle: RheinEnergie: Preisblatt Strom für zu Hause, gültig ab 01.01.2026Dortmund
- Stadt
- Dortmund
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 1.076,78 €
- Arbeitspreis brutto
- 36,399 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 166,80 €/Jahr
- Preis gültig ab
- 01.04.2026
Grundversorger in Dortmund mit dem Tarif „Unser Strom.standard“. Der Grundpreis enthält den Messstellenbetrieb für einen Eintarifzähler.
Quelle: DEW21: Allgemeine Preise Grundversorgung Strom Dortmund, Preisstand 01.04.2026- 8EnBW
Karlsruhe
- Stadt
- Stuttgart
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 1.086,93 €
- Arbeitspreis brutto
- 35,37 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 202,68 €/Jahr
- Preis gültig ab
- 01.01.2026
Grundversorger in Stuttgart und weiten Teilen Baden-Württembergs mit dem Tarif „EnBW Komfort“. Grundpreis 16,89 € pro Monat.
Quelle: EnBW: Preisübersicht EnBW Komfort (Grundversorgung), gültig ab 01.01.2026 Hannover
- Stadt
- Hannover
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 1.118,26 €
- Arbeitspreis brutto
- 38,54 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 154,76 €/Jahr
- Preis gültig ab
- 01.04.2026
Grundversorger in Hannover, Langenhagen, Laatzen und Teilen von Seelze mit dem Tarif „enercity BasisStrom“.
Quelle: enercity: Preisblatt BasisStrom, Allgemeine Preise Grundversorgung, gültig ab 01.04.2026Berlin
- Stadt
- Berlin
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 1.121,89 €
- Arbeitspreis brutto
- 37,93 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 173,64 €/Jahr
- Preis gültig ab
- abgerufen 10.10.2026
Grundversorger in Berlin mit dem Tarif „Berlin Basis Privatstrom“. Grundpreis 13,40 € plus 1,07 € Zählerentgelt pro Monat.
Quelle: Vattenfall: Tarifrechner Grundversorgung Strom Berlin (PLZ 10115, 2.500 kWh)Berlin
- Stadt
- Hamburg
- Jahreskosten 2.500 kWh
- 1.188,55 €
- Arbeitspreis brutto
- 38,95 ct/kWh
- Grundpreis inkl. Messung brutto
- 214,80 €/Jahr
- Preis gültig ab
- abgerufen 10.10.2026
Grundversorger in Hamburg mit dem Tarif „Hamburg Basis Privatstrom“. Grundpreis 16,55 € plus 1,35 € Zählerentgelt pro Monat.
Quelle: Vattenfall: Tarifrechner Grundversorgung Strom Hamburg (PLZ 20095, 2.500 kWh)
Methodik
So haben wir bewertet
Die Reihenfolge ergibt sich ausschließlich aus veröffentlichten, nachprüfbaren Kennzahlen. Wir vergeben keine Noten, testen keine Produkte und treffen kein Qualitätsurteil über die Unternehmen.
- Rangfolge aufsteigend nach den berechneten Jahreskosten: Platz 1 ist die günstigste Stadt der Grundgesamtheit.
- Maßgeblich ist der Tarif der Grundversorgung für Haushaltskunden mit Eintarifzähler; Sondertarife, Neukundenboni und Wärmestromtarife bleiben außen vor.
- Wo das Messentgelt im Preisblatt bereits im Grundpreis enthalten ist (Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Leipzig, Dortmund, Dresden, Hannover), wurde dieser Grundpreis übernommen. Wo es separat ausgewiesen ist (München, Berlin, Hamburg), wurde das Entgelt für einen konventionellen Eintarifzähler addiert. Für intelligente Messsysteme gelten abweichende Entgelte.
- Für Berlin und Hamburg veröffentlicht Vattenfall die Grundversorgungspreise über einen Tarifrechner (Abfrage mit PLZ 10115 bzw. 20095 und 2.500 kWh am 10. Oktober 2026), nicht als PDF-Preisblatt.
- Für Essen, Bremen, Nürnberg und Duisburg konnten wir bis zum Stichtag keinen vollständigen Endpreis (Arbeits- und Grundpreis brutto) aus einer Veröffentlichung des Grundversorgers verifizieren. Diese Städte fehlen deshalb und werden nachgetragen, sobald die Preise belegt sind.
- Angekündigte, aber am Stichtag noch nicht gültige Preisänderungen sind nicht berücksichtigt. Grundversorger passen ihre Preise meist zum 1. Januar an; die Rangliste wird dann aktualisiert.
Jahreskosten bei 2.500 kWh
100 %2.500 kWh × Arbeitspreis brutto + Grundpreis brutto pro Jahr inklusive des Entgelts für den Messstellenbetrieb eines Eintarifzählers (konventionelle bzw. moderne Messeinrichtung), wie im Preisblatt des Grundversorgers ausgewiesen. Rundung auf volle Cent.
Unabhängigkeit und Transparenz
Green Contracting ist kein Stromversorger und bietet keine Strom-Grundversorgung an. Green Contracting steht mit keinem der genannten Unternehmen in einer Geschäftsbeziehung, die die Reihenfolge beeinflusst.
Keine Platzierung ist bezahlt, es gibt keine Provisions- oder Affiliate-Links. Die Rangfolge beruht allein auf den oben genannten Kennzahlen zum Datenstand 10. Oktober 2026; Unternehmen ohne veröffentlichte Kennzahl konnten wir nicht einordnen. Marken und Unternehmensnamen gehören ihren Inhabern und dienen nur der Identifikation.
Eine Zahl ist veraltet oder falsch? Schreiben Sie uns mit Quelle an info@contracting.green – wir prüfen jede Meldung und korrigieren die Tabelle.
Einordnung
Zwischen der günstigsten und der teuersten Großstadt dieser Rangliste liegen bei 2.500 kWh rund 262 € im Jahr. Die Unterschiede entstehen nur zum Teil beim Versorger selbst: Netzentgelte, Messentgelte und Konzessionsabgaben unterscheiden sich je nach Netzgebiet deutlich und sind im Endpreis enthalten. Ein hoher Grundpreis kann durch einen niedrigen Arbeitspreis ausgeglichen werden – Leipzig und Köln sind dafür Beispiele, Frankfurt zeigt den umgekehrten Fall.
Alle Grundversorgungspreise der Liste liegen bei Arbeitspreisen zwischen rund 31 und 39 Cent je Kilowattstunde. Wer seit Jahren in der Grundversorgung ist, zahlt damit in vielen Städten mehr als in einem Sondervertrag desselben oder eines anderen Anbieters. Die Grundversorgung bietet dafür kurze Kündigungsfristen von zwei Wochen und keine Mindestlaufzeit.
Seit 2025 rechnen viele Grundversorger das Messentgelt in den Grundpreis ein, andere weisen es weiterhin separat aus. Für einen fairen Vergleich haben wir das Entgelt für einen Standardzähler immer mitgerechnet. Haushalte mit intelligentem Messsystem oder Wärmepumpe mit eigenem Zähler zahlen andere Entgelte.
Für Gebäudeeigentümer und Hausverwaltungen ist der Strompreis vor allem beim Allgemeinstrom und bei Wärmepumpen relevant. Bei einer Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus macht der Strompreis den größten Teil der laufenden Heizkosten aus – deshalb lohnt sich hier der Vergleich von Wärmepumpentarifen, steuerbaren Netzentgelten nach § 14a EnWG und gegebenenfalls eigenem Photovoltaikstrom.
Häufige Fragen
In welcher Großstadt ist die Strom-Grundversorgung am günstigsten?
Unter den 11 untersuchten Großstädten hat Düsseldorf mit 926,92 € pro Jahr bei 2.500 kWh die günstigste Grundversorgung (Stand 10. Oktober 2026). Es folgen München mit 972,60 € und Leipzig mit 982,56 €.
Was ist die Strom-Grundversorgung?
Grundversorger ist in jedem Netzgebiet das Unternehmen, das dort die meisten Haushaltskunden beliefert. Wer keinen eigenen Stromvertrag abschließt, etwa nach einem Umzug, wird automatisch zu den Allgemeinen Preisen des Grundversorgers beliefert. Der Vertrag kann jederzeit mit zwei Wochen Frist gekündigt werden.
Wie werden die Jahreskosten berechnet?
Wir multiplizieren den Arbeitspreis brutto mit 2.500 kWh und addieren den Grundpreis brutto pro Jahr einschließlich des Entgelts für einen Standardzähler. Alle Werte stammen aus dem am Stichtag gültigen Preisblatt oder Tarifrechner des jeweiligen Grundversorgers.
Ist die Grundversorgung teurer als ein Sondervertrag?
Häufig ja, aber nicht immer. Die Grundversorgung hat keine Preisgarantie und meist höhere Arbeitspreise, dafür keine Mindestlaufzeit. Ein Vergleich mit den Sondertarifen des eigenen Grundversorgers und anderer Anbieter lohnt sich vor allem bei hohem Verbrauch.
Warum fehlen Essen, Bremen, Nürnberg und Duisburg?
Für diese Städte konnten wir bis zum Stichtag keinen vollständigen Brutto-Endpreis aus einer Veröffentlichung des Grundversorgers selbst belegen. Wir nehmen nur Preise auf, die wir an der Primärquelle geprüft haben, und ergänzen die Städte, sobald das möglich ist.