Rangliste · Stand: 10. Oktober 2026

    Smart-Meter-Rollout 2026: die 20 größten grundzuständigen Messstellenbetreiber im Vergleich

    Wie weit ist der Smart-Meter-Rollout bei den großen grundzuständigen Messstellenbetreibern? Diese Rangliste vergleicht die 20 Messstellenbetreiber in den 20 größten deutschen Stromverteilnetzen nach ihrer Ausstattungsquote mit intelligenten Messsystemen (iMSys) bei den Pflichteinbaufällen. Grundlage ist die halbjährliche Erhebung der Bundesnetzagentur mit Stichtag 30. Juni 2026. Bundesweit waren zu diesem Zeitpunkt 3.172.579 intelligente Messsysteme eingebaut, und 26,1 Prozent der Pflichteinbaufälle waren ausgestattet.

    Sortiert nach
    Ausstattungsquote iMSys ohne optionale Einbaufälle, 1. Halbjahr 2026
    Unternehmen
    20 in der Rangliste
    Datenstand
    10. Oktober 2026

    Datenbasis: Daten: BNetzA-Erhebung 1. Halbjahr 2026, Stichtag 30.06.2026, veröffentlicht 21.09.2026.

    So haben wir bewertet →

    Smart-Meter-Rollout der großen Messstellenbetreiber: die Tabelle

    Grundgesamtheit: Die grundzuständigen Messstellenbetreiber (gMSB) der 20 größten Stromverteilnetze Deutschlands nach Letztverbrauchern 2024 laut Bundesnetzagentur; in allen 20 Fällen ist der Netzbetreiber selbst der gMSB. Jede Zeile nennt die Quelle der Kennzahl; die Namen führen auf die Website des Unternehmens.

    1. Berlin

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      46,8 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      60,4 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      2.457.983

      Grundzuständiger Messstellenbetreiber für das Berliner Stromnetz im Eigentum des Landes Berlin.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    2. Frankfurt am Main

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      38,0 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      58,9 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      906.791

      Netz- und Messstellenbetreiber der Süwag-Gruppe mit Netzgebieten in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    3. Dortmund

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      35,6 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      60,4 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      3.951.295

      Größter Verteilnetzbetreiber Deutschlands im E.ON-Konzern und zugleich grundzuständiger Messstellenbetreiber in seinem Netzgebiet.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    4. Oldenburg

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      34,4 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      54,8 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      1.249.101

      Netz- und Messstellenbetreiber des EWE-Konzerns für den Nordwesten Niedersachsens und weitere Gebiete.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    5. Fürstenwalde/Spree

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      34,2 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      39,3 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      1.459.570

      Netz- und Messstellenbetreiber im E.ON-Konzern für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern; die Quote gilt für eine Kooperation mehrerer gMSB.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    6. Kabelsketal

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      33,9 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      58,0 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      1.422.127

      Netz- und Messstellenbetreiber der enviaM-Gruppe in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    7. Köln

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      32,0 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      57,0 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      1.268.531

      Netz- und Messstellenbetreiber der RheinEnergie für Köln und Teile des Umlands.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    8. Helmstedt

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      31,7 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      36,7 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      1.088.150

      Netz- und Messstellenbetreiber im E.ON-Konzern für Teile Niedersachsens, Sachsen-Anhalts und Nordhessens.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    9. Hamburg

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      31,2 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      34,8 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      1.170.871

      Städtischer Netz- und Messstellenbetreiber für Strom und Gas in Hamburg.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    10. Düsseldorf

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      30,5 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      33,8 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      471.263

      Netz- und Messstellenbetreiber der Stadtwerke Düsseldorf für die Landeshauptstadt.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    11. München

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      30,2 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      32,9 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      1.113.578

      Netz- und Messstellenbetreiber der Stadtwerke München.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    12. Erfurt

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      30,1 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      37,5 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      533.450

      Größter Netz- und Messstellenbetreiber in Thüringen.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    13. Rendsburg

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      29,0 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      33,1 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      721.118

      Netz- und Messstellenbetreiber im E.ON-Konzern mit kommunaler Beteiligung für große Teile Schleswig-Holsteins.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    14. Regensburg

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      26,2 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      28,7 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      2.344.674

      Netz- und Messstellenbetreiber im E.ON-Konzern für große Teile Bayerns.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    15. Geilenkirchen

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      25,7 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      28,3 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      454.936

      Netz- und Messstellenbetreiber der NEW-Gruppe am linken Niederrhein.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    16. Augsburg

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      25,4 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      35,7 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      576.405

      Netz- und Messstellenbetreiber der Lechwerke für Bayerisch-Schwaben.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    17. Stuttgart

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      21,4 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      23,5 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      2.206.856

      Netz- und Messstellenbetreiber des EnBW-Konzerns in Baden-Württemberg.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    18. Kassel

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      20,0 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      24,6 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      949.598

      Netz- und Messstellenbetreiber der kommunal getragenen EAM-Gruppe in Nord- und Osthessen.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    19. Paderborn

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      19,0 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      23,1 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      679.404

      Kommunal getragener Netz- und Messstellenbetreiber für Ostwestfalen-Lippe.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)
    20. Nürnberg

      Quote Pflichtfälle H1 2026
      15,7 %
      Gesetzl. Quote inkl. optionaler Fälle
      19,1 %
      Letztverbraucher im Netz 2024
      695.987

      Netz- und Messstellenbetreiber der N-ERGIE für Nürnberg und Mittelfranken.

      Quelle: Bundesnetzagentur, Roll-out-Quoten iMSys H1 2026 je gMSB (Stand 18.09.2026)

    Methodik

    So haben wir bewertet

    Die Reihenfolge ergibt sich ausschließlich aus veröffentlichten, nachprüfbaren Kennzahlen. Wir vergeben keine Noten, testen keine Produkte und treffen kein Qualitätsurteil über die Unternehmen.

    • Die Auswahl der 20 Unternehmen folgt der Größe des Stromnetzes (Letztverbraucher 2024 laut BNetzA-Veröffentlichung zum Qualitätselement 2026), die Rangfolge allein der Ausstattungsquote. Die Größe ist als Zusatzspalte angegeben und fließt nicht in den Rang ein.
    • Rangkennzahl ist die Quote ohne optionale Einbaufälle, weil sie nach Angabe der Bundesnetzagentur den tatsächlichen Stand bei den Pflichteinbaufällen abbildet. Die gesetzliche Quote mit optionalen Einbaufällen (§ 45 Abs. 1 S. 4 MsbG) ist als Zusatzspalte angegeben; sie fällt höher aus, weil freiwillige Einbauten angerechnet werden.
    • Die Quoten sind auf eine Nachkommastelle gerundet; die Rangfolge beruht auf den ungerundeten Werten der Bundesnetzagentur (EAM Netz z. B. 19,97 %).
    • Die Werte sind Selbstauskünfte der Messstellenbetreiber. Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass sie teilweise noch plausibilisiert werden und sich dadurch ändern können.
    • Die Quote der E.DIS Netz GmbH bezieht sich laut Bundesnetzagentur auf eine Kooperation nach § 45 Abs. 1 S. 3 MsbG und damit auf die Gesamtzahl der Messstellen aller teilnehmenden gMSB.
    • Absolute Stückzahlen eingebauter iMSys je Unternehmen veröffentlicht die Bundesnetzagentur nicht; wir weisen deshalb nur Quoten aus und rechnen keine Stückzahlen hoch.
    • Wettbewerbliche Messstellenbetreiber (z. B. Anbieter, die Kunden freiwillig mit Smart Metern ausstatten) sind nicht Teil der Erhebung und deshalb nicht in der Liste.

    Ausstattungsquote ohne optionale Einbaufälle

    100 %

    Von der Bundesnetzagentur je gMSB veröffentlichter Anteil der Pflichteinbaufälle nach § 29 MsbG (Verbrauch 6.000 bis 100.000 kWh/a sowie steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG), die zum 30.06.2026 mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet waren. Höhere Quote = höherer Rang.

    Unabhängigkeit und Transparenz

    Green Contracting ist in diesem Markt nicht tätig und steht mit keinem der genannten Unternehmen in einer Geschäftsbeziehung, die die Reihenfolge beeinflusst. Die Reihenfolge ergibt sich allein aus den von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Quoten.

    Keine Platzierung ist bezahlt, es gibt keine Provisions- oder Affiliate-Links. Die Rangfolge beruht allein auf den oben genannten Kennzahlen zum Datenstand 10. Oktober 2026; Unternehmen ohne veröffentlichte Kennzahl konnten wir nicht einordnen. Marken und Unternehmensnamen gehören ihren Inhabern und dienen nur der Identifikation.

    Eine Zahl ist veraltet oder falsch? Schreiben Sie uns mit Quelle an info@contracting.green – wir prüfen jede Meldung und korrigieren die Tabelle.

    Einordnung

    Der Smart-Meter-Rollout hat 2026 spürbar an Tempo gewonnen: Im ersten Halbjahr kamen laut Bundesnetzagentur rund 765.000 intelligente Messsysteme hinzu, insgesamt waren 3,17 Millionen der 54,1 Millionen Messlokationen ausgestattet. Bei den gut 4,8 Millionen Pflichteinbaufällen lag die bundesweite Quote bei 26,1 Prozent – das gesetzliche Zwischenziel von 20 Prozent zum 31.12.2025 ist damit im Durchschnitt überschritten.

    Unter den großen Netzbetreibern liegen die Quoten weit auseinander: von 15,7 bis 46,8 Prozent bei den Pflichtfällen. 17 der 20 hier gelisteten gMSB erreichen bei den Pflichtfällen mindestens 20 Prozent, rechnet man die optionalen Einbaufälle nach § 45 MsbG hinzu, sind es 19. Bundesweit hat die Bundesnetzagentur gegen 434 Messstellenbetreiber Aufsichtsverfahren wegen verfehlter 20-Prozent-Quote eröffnet, 150 davon sind inzwischen eingestellt.

    Der Abstand zwischen beiden Quoten zeigt, wie stark ein Messstellenbetreiber auch freiwillig ausstattet, etwa Haushalte unter 6.000 kWh oder Kunden, die einen Smart Meter selbst verlangen. Bei einigen Netzbetreibern macht das mehr als 20 Prozentpunkte aus.

    Für Gebäudeeigentümer und Hausverwaltungen wird das relevant, sobald Wärmepumpen, Wallboxen oder Photovoltaik ins Haus kommen: Steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG sind Pflichteinbaufälle, und reduzierte Netzentgelte sowie zeitvariable Tarife setzen ein intelligentes Messsystem voraus. Wer modernisiert, sollte den Einbau früh mit dem zuständigen Messstellenbetreiber abstimmen.

    Häufige Fragen

    Wer ist mein grundzuständiger Messstellenbetreiber?

    In aller Regel ist es der örtliche Stromnetzbetreiber, der ihn auch auf der Stromrechnung bzw. dem Zähler ausweist. In einigen Gebieten hat der Netzbetreiber die Aufgabe an eine Schwestergesellschaft übertragen. Bei allen 20 Unternehmen dieser Liste ist der Netzbetreiber selbst grundzuständig.

    Wer muss 2026 einen Smart Meter bekommen?

    Pflichteinbaufälle sind nach § 29 MsbG Letztverbraucher mit einem Jahresverbrauch über 6.000 kWh, Anlagen mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG wie Wärmepumpen oder Wallboxen sowie größere Erzeugungsanlagen. Darunter kann der Messstellenbetreiber optional ausstatten, und Kunden können den Einbau verlangen.

    Wie hoch ist die Smart-Meter-Quote in Deutschland 2026?

    Zum 30. Juni 2026 waren laut Bundesnetzagentur 3.172.579 intelligente Messsysteme eingebaut, das sind 5,9 Prozent aller 54,1 Millionen Messlokationen. Bei den Pflichteinbaufällen lag die Ausstattungsquote bei 26,1 Prozent.

    Welche Rollout-Ziele gelten für Messstellenbetreiber?

    Das Messstellenbetriebsgesetz sah vor, bis Ende 2025 mindestens 20 Prozent der Pflichteinbaufälle auszustatten. Bis 2032 sollen 90 Prozent erreicht sein. Die Bundesnetzagentur erhebt die Quoten halbjährlich und veröffentlicht sie je Messstellenbetreiber.

    Was ist der Unterschied zwischen den beiden Quoten?

    Die Quote ohne optionale Einbaufälle zeigt, welcher Anteil der Pflichtfälle tatsächlich ein intelligentes Messsystem hat. Die gesetzliche Quote nach § 45 Abs. 1 S. 4 MsbG rechnet freiwillige Einbauten an und fällt deshalb höher aus. Diese Rangliste sortiert nach der ersten Quote.