Statistik · Wärme & Heizung · Stand 19.10.2026

    geprüft am 29.10.2026

    Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch in Deutschland 2010–2025

    Erneuerbare Energien deckten 2025 19,2 % des Endenergieverbrauchs für Wärme und Kälte in Deutschland (einschließlich Fernwärme), nach 18,1 % im Jahr 2024 und 12,2 % im Jahr 2010. Beim Strom liegt der Anteil mit 55,1 % fast dreimal so hoch.

    Kennzahl

    19,2 %

    Erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte 2025

    2010
    12,2 %
    Erneuerbare Wärme 2025
    212,2 TWh
    Erneuerbare an der Fernwärmeerzeugung 2025
    21,3 %

    Erneuerbare Wärme: Anteil am Wärmeverbrauch

    2010–2025 · %
    Einschließlich Fernwärmeverbrauch, ohne Strom für Wärme. Teilweise vorläufige Angaben (AGEE-Stat, Datenstand September 2026).

    Quelle: Umweltbundesamt, Zeitreihen zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland (Tab. 1, 2 und 5.3) · Umweltbundesamt, Erneuerbare Energien in Deutschland: Wachstum 2025 verhalten (05.03.2026) · Umweltbundesamt, Erneuerbare Energien in Zahlen · Stand 19.10.2026 · Grafik: contracting.green

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    Was die Zahlen zeigen

    Der Wärmesektor umfasst Raumwärme und Warmwasser in Gebäuden, Prozesswärme in Industrie und Gewerbe sowie Kälteanwendungen. Bei den erneuerbaren Energien kommt er deutlich langsamer voran als der Stromsektor: Der Anteil stieg in 15 Jahren nur um rund 7 Prozentpunkte.

    Wichtigste erneuerbare Wärmequelle ist mit großem Abstand die Biomasse – laut Umweltbundesamt stammten 2025 rund 84 % der erneuerbaren Wärme aus Biomasse. Umweltwärme und oberflächennahe Geothermie, die über Wärmepumpen genutzt werden, legen dagegen kräftig zu: Elektrische Heizungswärmepumpen lieferten 2025 rund 23,1 TWh erneuerbare Wärme, nach 14,2 TWh im Jahr 2022. An der Fernwärmeerzeugung hatten erneuerbare Energien 2025 einen Anteil von 21,3 %.

    Bei den privaten Haushalten ist der Anteil höher als im Durchschnitt aller Sektoren: Ohne Strom und Fernwärme gerechnet stammten 2025 24,4 % ihres Wärmeverbrauchs aus erneuerbaren Quellen, in der Industrie nur 8,8 %. Wie schnell der Anteil weiter steigt, hängt maßgeblich vom Austausch fossiler Heizungen im Gebäudebestand und vom Umbau der Wärmenetze ab.

    Methodik: Anteil laut AGEE-Stat-Zeitreihen (Tabelle 2, Zeile „am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte (einschließlich Fernwärmeverbrauch)“), Datenstand September 2026. Die UBA-Meldung vom 05.03.2026 hatte vorläufig 19,0 % für 2025 und 18,2 % für 2024 genannt; mit der Aktualisierung sind es 19,2 % bzw. 18,1 %. Erneuerbare Wärme 2025 laut Tabelle 1 (212.159 GWh), Wärmepumpen laut Tabelle 5.3 (erneuerbare Wärme elektrischer Heizungswärmepumpen), Sektoranteile ohne Strom und Fernwärme laut Tabelle 2. Biomasse-Anteil von 84 % laut UBA-Meldung vom März 2026.

    Daten als Tabelle

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    Erneuerbare Wärme: Anteil am Wärmeverbrauch (Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte): von 12,2 % (2010) bis 19,2 % (2025).

    Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch in Deutschland 2010–2025 – %
    JahrAnteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte (%)
    201012,2
    201112,2
    201213,0
    201312,9
    201413,7
    201513,2
    201613,2
    201713,5
    201814,4
    201914,3
    202014,7
    202115,4
    202217,5
    202317,4
    202418,1
    202519,2

    Quellen

    Geprüft am 29.10.2026: Werte bei der Erstellung gegen die Primärquelle geprüft. UBA/AGEE-Stat-Zeitreihen, Datenstand September 2026; März-Meldung (19,0 %) durch 19,2 % ersetzt.

    Aufbereitung und Grafik: Green Contracting. Wir prüfen jede Statistik regelmäßig auf neuere Daten. Fehler gefunden? Hinweise mit Quelle an info@contracting.green.

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