Wo ist Benzin weltweit am teuersten?
Am teuersten tanken Sie in Hongkong: Ein Liter Super 95 kostet dort umgerechnet 3,98 Euro. Es folgen Norwegen mit 2,77 Euro und Dänemark mit 2,47 Euro. Deutschland liegt mit 2,10 Euro gleichauf mit Frankreich und Italien (Stand 26.10.2026). Am billigsten ist Benzin in Libyen, Iran und Venezuela.
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Benzinpreise weltweit! Am teuersten tankst du in Hongkong mit fast vier Euro pro Liter. Deutschland liegt bei 2,10 – gleichauf mit Frankreich und Italien. Und in Libyen, Iran und Venezuela kostet ein Liter nicht mal fünf Cent. Wo tankst du am liebsten? Schreib's in die Kommentare!
Wie hoch sind die Benzinpreise in Europa?
Unter den verglichenen europäischen Ländern reicht der Preis für Super 95 von 1,55 Euro in Polen bis 2,77 Euro in Norwegen (Stand 26.10.2026). Dänemark kostet 2,47 Euro, die Niederlande 2,38 Euro, die Schweiz 2,32 Euro. Frankreich, Deutschland und Italien liegen nah beieinander zwischen 2,01 und 2,12 Euro.
Die Übersicht im Detail: Norwegen 2,77 Euro, Dänemark 2,47 Euro, Niederlande 2,38 Euro, Schweiz 2,32 Euro, Frankreich 2,12 Euro, Deutschland 2,10 Euro, Island 2,03 Euro, Italien 2,01 Euro, Österreich 1,77 Euro und Polen 1,55 Euro. Wer aus Deutschland ins Ausland fährt, tankt also in Österreich und Polen deutlich günstiger, in den Niederlanden, in Dänemark und in der Schweiz dagegen teurer. Gerade in Grenzregionen nutzen viele Autofahrer diese Unterschiede gezielt.
Was kostet Benzin in Deutschland aktuell?
In Deutschland kostet ein Liter Super 95 laut globalpetrolprices.com 2,10 Euro (Stand 26.10.2026). Der ADAC meldet für Super E10 am 28.10.2026 einen Durchschnitt von 2,084 Euro pro Liter. Beide Werte enthalten den Tankrabatt, der von Oktober bis Dezember 2026 gilt.
Der Tankrabatt senkt die Energiesteuer auf Benzin um 14 Cent pro Liter. Inklusive Mehrwertsteuer macht das knapp 17 Cent aus. Ohne den Rabatt läge der Preis also um knapp 17 Cent höher. Der Rabatt gilt nur bis Ende 2026. Läuft er aus, dürfte der Preis an der Zapfsäule wieder steigen – behalten Sie das zum Jahreswechsel im Blick. Wie sich Strom-, Gas- und Heizölpreise entwickeln, zeigt unser täglicher Energiepreis-Überblick.
Wo ist Benzin am billigsten?
Am billigsten ist Benzin in Libyen mit 2 Cent pro Liter sowie in Iran und Venezuela mit je 3 Cent (Stand 26.10.2026). Saudi-Arabien liegt bei 0,56 Euro. Diese Länder fördern selbst Erdöl und halten den Spritpreis über staatliche Subventionen niedrig.
Auch große Volkswirtschaften tanken deutlich günstiger als Deutschland: In den USA kostet ein Liter umgerechnet 1,09 Euro, in Indien 1,03 Euro und in China 1,25 Euro. Ein wichtiger Grund sind niedrigere Steuern auf Kraftstoff. In den Förderländern haben die niedrigen Preise dagegen ihren Preis: Die Subventionen belasten die Staatshaushalte. Der Rohölpreis ist weltweit ähnlich. Die Unterschiede an der Zapfsäule entstehen vor allem durch Steuern, Abgaben und Subventionen.
Warum ist Benzin in Hongkong und Norwegen so teuer?
Hongkong ist mit 3,98 Euro pro Liter Spitzenreiter. Als Gründe gelten hohe Kraftstoffsteuern, teure Grundstücke für Tankstellen und ein kleiner Markt mit wenigen Anbietern. Norwegen folgt mit 2,77 Euro, obwohl das Land selbst viel Erdöl fördert. Dort sorgen vor allem hohe Steuern auf Benzin für den Preis.
Norwegen zeigt, wie Steuern das Verhalten lenken können. Das Land besteuert Benzin hoch und fördert gleichzeitig Elektroautos stark. Für viele Autofahrer dort ist das E-Auto deshalb zur naheliegenden Wahl geworden. Hohe Spritpreise sind in solchen Ländern weniger Zufall als politische Entscheidung. Auch Dänemark und die Niederlande, die weit oben in der Liste stehen, erheben hohe Steuern auf Kraftstoff. Wer dort tankt, zahlt einen großen Teil des Preises an den Staat.
Wie werden die Benzinpreise umgerechnet?
Die Werte stammen von globalpetrolprices.com und beziehen sich auf Super 95 (Octane-95) mit Stand 26.10.2026. Für Länder ohne Euro wurde mit einem Kurs von 1 Euro zu etwa 1,111 US-Dollar umgerechnet. Schwankt der Wechselkurs, ändern sich die Euro-Preise, auch wenn vor Ort alles gleich bleibt.
Die Preise sind Momentaufnahmen. Spritpreise schwanken laufend, in Deutschland sogar mehrmals am Tag. Für einen Vergleich zwischen Ländern ist die Übersicht trotzdem aussagekräftig, weil die Unterschiede zwischen den Ländern viel größer sind als die täglichen Schwankungen. Vor einer Reise lohnt sich dennoch ein Blick auf aktuelle Preise im Zielland. Achten Sie dabei auch auf die Sorte, denn im Ausland heißen Benzinsorten teils anders als in Deutschland.
Was hilft gegen hohe Benzinpreise?
Am meisten sparen Sie, wenn Sie Preise vergleichen und gezielt tanken: Spritpreise ändern sich in Deutschland mehrmals täglich, abends ist es meist günstiger als morgens. Auch eine ruhige, vorausschauende Fahrweise senkt den Verbrauch. Langfristig macht ein Elektroauto mit Ladestrom von zu Hause unabhängiger vom Benzinpreis.
Preis-Apps greifen auf die Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe zu und zeigen die aktuellen Preise der Tankstellen in Ihrer Nähe. Wer regelmäßig fährt, sollte zudem den Reifendruck prüfen und unnötiges Gewicht vermeiden. Bei häufig gleichen Strecken lohnt die Frage, ob Fahrgemeinschaften oder Bus und Bahn eine Alternative sind. Wer über ein Elektroauto nachdenkt, kann mit einer Wallbox zu Hause laden und so unabhängiger von der Zapfsäule werden.
Rohöl kostet überall ähnlich viel – was an der Zapfsäule steht, bestimmen vor allem Steuern und Subventionen.