Rangliste · Stand: 6. November 2026

    Die größten Ladepark- und Schnellladesäulen-Betreiber in Deutschland 2026

    Welche Unternehmen betreiben die meisten Ladeparks und Schnellladesäulen in Deutschland? Diese Rangliste ordnet die Betreiber von Ladeinfrastruktur nach der Zahl ihrer öffentlich zugänglichen Ladepunkte an Schnellladesäulen. Grundlage ist eine eigene Auswertung des Ladesäulenregisters der Bundesnetzagentur mit Datenstand 1. Oktober 2026. Zusätzlich zeigt die Tabelle, wie viele dieser Ladepunkte an High-Power-Chargern ab 150 kW liegen und welche Ladeleistung jeder Betreiber insgesamt installiert hat.

    Sortiert nach
    Öffentlich zugängliche Ladepunkte an Schnellladeeinrichtungen in Betrieb laut Ladesäulenregister
    Unternehmen
    20 in der Rangliste
    Datenstand
    6. November 2026

    Datenbasis: Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur (Ladesäulenkarte), Datenstand 1. Oktober 2026, abgerufen am 6. November 2026.

    So haben wir bewertet →

    Die 20 größten Ladepark- und Schnelllade-Betreiber: die Tabelle

    Grundgesamtheit: Betreiber öffentlich zugänglicher Schnellladeeinrichtungen in Deutschland, die im Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur (Datenstand 01.10.2026) mit dem Status „In Betrieb“ eingetragen sind. Das sind 1.802 Betreiber mit zusammen 31.542 Schnellladeeinrichtungen und 59.570 Ladepunkten. Jede Zeile nennt die Quelle der Kennzahl; die Namen führen auf die Website des Unternehmens.

    1. Karlsruhe

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      9.892
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      8.879
      Schnellladesäulen
      4.717
      Installierte Ladeleistung
      1.034 MW

      E-Mobilitätsgesellschaft des Energiekonzerns EnBW mit 16,6 Prozent aller Ladepunkte an Schnellladesäulen im Register. 90 Prozent davon liegen an Einrichtungen mit mindestens 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    2. Berlin

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      3.950
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      3.950
      Schnellladesäulen
      3.950
      Installierte Ladeleistung
      981 MW

      Betreiber des Supercharger-Netzes. Jeder Ladepunkt ist im Register als eigene Schnellladeeinrichtung mit mindestens 150 kW eingetragen.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    3. Hamburg

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      3.121
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      3.115
      Schnellladesäulen
      1.574
      Installierte Ladeleistung
      483 MW

      Schnellladenetz der Tankstellenmarke Aral, Betreibergesellschaft ist die BP Europa SE. Knapp 90 Prozent der Ladepunkte liegen an Einrichtungen mit 300 kW und mehr.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    4. Oldenburg

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      2.490
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      2.206
      Schnellladesäulen
      1.245
      Installierte Ladeleistung
      278 MW

      E-Mobilitätstochter des Oldenburger Energieversorgers EWE. Weitere 268 Schnellladepunkte führt das Register bei der EWE Go HOCHTIEF Ladepartner GmbH & Co. KG.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    5. Hamburg

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      2.416
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      2.346
      Schnellladesäulen
      1.260
      Installierte Ladeleistung
      322 MW

      Deutsche Gesellschaft des Mineralölkonzerns Shell. 97 Prozent der registrierten Schnellladepunkte liegen an Einrichtungen ab 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    6. Berlin

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      2.299
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      1.816
      Schnellladesäulen
      1.151
      Installierte Ladeleistung
      243 MW

      Deutsche Gesellschaft des europäischen Ladenetzbetreibers Allego. Allego betreibt auch Standorte des Deutschlandnetzes, darunter den 200. Standort in Gütersloh (Januar 2026).

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    7. Ludwigshafen am Rhein

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      1.918
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      1.507
      Schnellladesäulen
      951
      Installierte Ladeleistung
      220 MW

      Regionaler Energieversorger aus der Pfalz. Knapp vier von fünf Schnellladepunkten liegen an Einrichtungen mit mindestens 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    8. Bad Wimpfen

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      1.832
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      16
      Schnellladesäulen
      695
      Installierte Ladeleistung
      50 MW

      Lebensmittelhändler mit Ladesäulen an seinen Filialen. Eine Einrichtung hat im Mittel 2,6 Ladepunkte und rund 72 kW Nennleistung; nur 16 Ladepunkte liegen an Einrichtungen ab 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    9. München

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      1.510
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      1.510
      Schnellladesäulen
      1.311
      Installierte Ladeleistung
      462 MW

      Schnellladenetz eines Gemeinschaftsunternehmens mehrerer Autohersteller. Alle Ladepunkte liegen an Einrichtungen mit mindestens 300 kW; nach installierter Ladeleistung ist Ionity die Nummer vier.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    10. Essen (E.ON-Konzern)

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      1.267
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      825
      Schnellladesäulen
      657
      Installierte Ladeleistung
      143 MW

      Schnellladegesellschaft des E.ON-Konzerns. Die Normalladepunkte des Konzerns führt das Register überwiegend bei der E.ON Drive GmbH (3.932 Ladepunkte, davon 370 an Schnellladesäulen).

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    11. Neckarsulm

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      1.110
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      8
      Schnellladesäulen
      457
      Installierte Ladeleistung
      37 MW

      Lebensmittelhändler der Schwarz Gruppe mit Ladesäulen an seinen Filialen. Die Schnellladeeinrichtungen haben im Mittel rund 80 kW Nennleistung.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    12. München

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      1.061
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      719
      Schnellladesäulen
      517
      Installierte Ladeleistung
      99 MW

      Deutsche Gesellschaft des Ladeanbieters Mer, der zum norwegischen Energiekonzern Statkraft gehört. Gut zwei Drittel der Schnellladepunkte liegen an Einrichtungen ab 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    13. Mülheim an der Ruhr

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      1.053
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      651
      Schnellladesäulen
      426
      Installierte Ladeleistung
      48 MW

      Lebensmittelhändler mit Ladesäulen an Filialen in Süd- und Westdeutschland. 62 Prozent der Ladepunkte liegen an Einrichtungen ab 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    14. Berlin

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      1.049
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      961
      Schnellladesäulen
      525
      Installierte Ladeleistung
      104 MW

      E-Mobilitätsgesellschaft des Energiekonzerns Vattenfall in Deutschland. Gut 90 Prozent der Schnellladepunkte liegen an Einrichtungen ab 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    15. Erfurt

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      815
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      665
      Schnellladesäulen
      407
      Installierte Ladeleistung
      77 MW

      Ladegesellschaft der Thüringer Energie AG. Gut vier von fünf Schnellladepunkten liegen an Einrichtungen ab 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    16. Berlin

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      726
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      630
      Schnellladesäulen
      350
      Installierte Ladeleistung
      106 MW

      Ladegesellschaft des Energiekonzerns TotalEnergies in Deutschland. Die Schnellladeeinrichtungen haben im Mittel rund 300 kW Nennleistung.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    17. Essen

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      601
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      296
      Schnellladesäulen
      294
      Installierte Ladeleistung
      29 MW

      Lebensmittelhändler mit Ladesäulen an Filialen in Nord-, West- und Ostdeutschland. Knapp die Hälfte der Ladepunkte liegt an Einrichtungen ab 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    18. Ruderting

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      586
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      550
      Schnellladesäulen
      284
      Installierte Ladeleistung
      85 MW

      Schnellladebetreiber aus Niederbayern, Teil der Praml Group. 94 Prozent der Ladepunkte liegen an Einrichtungen ab 150 kW, im Mittel rund 300 kW je Einrichtung.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    19. Minden (Sitz der Muttergesellschaft EDEKA Minden-Hannover)

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      585
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      225
      Schnellladesäulen
      257
      Installierte Ladeleistung
      25 MW

      Ladegesellschaft im Verbund der EDEKA-Regionalgesellschaft Minden-Hannover, die Ladesäulen an Märkten betreibt.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung
    20. Bonn

      Ladepunkte an Schnellladesäulen
      575
      davon an HPC-Säulen ab 150 kW
      426
      Schnellladesäulen
      217
      Installierte Ladeleistung
      32 MW

      Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom. Knapp drei Viertel der Schnellladepunkte liegen an Einrichtungen ab 150 kW.

      Quelle: Bundesnetzagentur: Ladesäulenregister / Ladesäulenkarte, Datenstand 01.10.2026, eigene Auswertung

    Was heißt das für Ihr Gebäude?

    Die Liste zeigt, wer im Markt Maßstäbe setzt. Wie sich Erzeugung und Speicher auf einem eigenen Gebäude rechnen, lässt sich in wenigen Minuten prüfen:

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    Gratis-Report · Kostenlos · PDF · 9 SeitenBHKW, Kälte & StromKWK, Hotel, Pflege, Klinik, Kälte, Mieterstrom und Kommunen

    Methodik

    So haben wir bewertet

    Die Reihenfolge ergibt sich ausschließlich aus veröffentlichten, nachprüfbaren Kennzahlen. Wir vergeben keine Noten, testen keine Produkte und treffen kein Qualitätsurteil über die Unternehmen.

    • Als Schnellladesäule zählt, was der Betreiber im Register als Schnellladeeinrichtung eingetragen hat (Ladeleistung über 22 kW, in der Praxis Gleichstrom). Gezählt werden alle Ladepunkte dieser Einrichtungen. Hat eine Säule zusätzlich einen Wechselstrom-Ladepunkt, ist er mitgezählt. Deshalb liegt die Summe von 59.570 über den 56.572 Schnellladepunkten, die die Bundesnetzagentur zum 1. September 2026 nach der Leistung des einzelnen Ladepunkts ausweist.
    • Die Spalte „davon an HPC-Säulen ab 150 kW“ zählt die Ladepunkte an Einrichtungen, deren eingetragene Nennleistung mindestens 150 kW beträgt (High Power Charging). Die installierte Ladeleistung ist die Summe der Nennleistung aller Schnellladeeinrichtungen eines Betreibers, nicht die Leistung pro Ladepunkt. Die Werte decken sich mit der Veröffentlichung „Ladeinfrastruktur in Zahlen“ der Bundesnetzagentur, etwa 981 MW bei Tesla und 462 MW bei Ionity.
    • Maßgeblich ist die im Register eingetragene Gesellschaft. Konzerngesellschaften werden nicht zusammengefasst. So führt das Register neben der E.ON Drive Infrastructure auch die E.ON Drive GmbH (370 Ladepunkte an Schnellladesäulen) und neben der EWE Go GmbH die EWE Go HOCHTIEF Ladepartner GmbH & Co. KG (268). Aldi Süd und Aldi Nord sind eigenständige Unternehmen.
    • Knapp außerhalb der Top 20 liegen Circle K Deutschland (511 Ladepunkte), Eviny (446) und Fastned Deutschland (404). Das Schnellladenetz von Mercedes-Benz ist mit 192 Ladepunkten eingetragen.
    • Die Zahl der Ladeparks, also der Standorte, ist nicht Teil der Rangfolge, weil das Register Ladeeinrichtungen und keine Standorte zählt. Standortzahlen in Pressemitteilungen der Betreiber sind deshalb nicht direkt mit der Tabelle vergleichbar.
    • Enthalten sind nur Betreiber mit abgeschlossenem Anzeigeverfahren. Ladepunkte im Status „In Wartung“ und nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte, etwa Depots von Flotten, sind nicht eingerechnet. Über Preise, Verfügbarkeit oder Zuverlässigkeit sagt die Rangliste nichts aus.

    Ladepunkte an Schnellladesäulen

    100 %

    Summe der Spalte „Anzahl Ladepunkte“ aller Ladeeinrichtungen eines Betreibers, die im Ladesäulenregister als „Schnellladeeinrichtung“ und mit dem Status „In Betrieb“ eingetragen sind, Datenstand 01.10.2026.

    Unabhängigkeit und Transparenz

    Green Contracting betreibt keine öffentlichen Ladepunkte oder Ladeparks und ist deshalb nicht Teil dieser Rangliste. Im Strom-Contracting für Gebäude kann Ladeinfrastruktur eine ergänzende Komponente sein. Mit keinem der genannten Unternehmen besteht eine Geschäftsbeziehung, die die Reihenfolge beeinflusst.

    Keine Platzierung ist bezahlt, es gibt keine Provisions- oder Affiliate-Links. Die Rangfolge beruht allein auf den oben genannten Kennzahlen zum Datenstand 6. November 2026; Unternehmen ohne veröffentlichte Kennzahl konnten wir nicht einordnen. Marken und Unternehmensnamen gehören ihren Inhabern und dienen nur der Identifikation.

    Eine Zahl ist veraltet oder falsch? Schreiben Sie uns mit Quelle an info@contracting.green – wir prüfen jede Meldung und korrigieren die Tabelle.

    Einordnung

    Beim Schnellladen ist der Markt deutlich stärker konzentriert als bei der Ladeinfrastruktur insgesamt. Im Register stehen zum 1. Oktober 2026 rund 1.800 Betreiber mit mindestens einer Schnellladesäule. Die fünf größten kommen zusammen auf knapp 37 Prozent aller Ladepunkte an Schnellladesäulen, die 20 größten auf 65 Prozent. Über alle öffentlichen Ladepunkte gerechnet erreichen die 20 größten Betreiber dagegen nur rund 28 Prozent.

    Drei Geschäftsmodelle prägen die Liste. Energieversorger und ihre Töchter (EnBW, EWE Go, Pfalzwerke, E.ON, Vattenfall, TEAG) bauen eigene Ladeparks. Mineralölkonzerne (Aral pulse, Shell, TotalEnergies) laden an Tankstellen, Autohersteller über Tesla und Ionity. Der Lebensmittelhandel (Lidl, Kaufland, Aldi, EDEKA) lädt an Filialparkplätzen, oft mit Säulen unter 150 kW: Bei Lidl und Kaufland liegt fast kein Ladepunkt an einer HPC-Säule, bei Aldi Süd sind es 62 Prozent.

    Nach installierter Ladeleistung sieht die Spitze anders aus: EnBW mobility+ (1.034 MW) und Tesla (981 MW) liegen nah beieinander, dahinter folgen Aral pulse (483 MW) und Ionity (462 MW). Ionity hat mit rund 350 kW je Ladeeinrichtung die höchste durchschnittliche Leistung unter den 20 größten Betreibern. Zusammen bringen alle Schnellladesäulen im Register 6,8 GW Nennleistung auf.

    Zwei Programme treiben den Ausbau. Mit dem Deutschlandnetz hat der Bund rund 9.000 Schnellladepunkte an mehr als 1.000 Standorten ausgeschrieben, davon 200 an unbewirtschafteten Autobahn-Rastanlagen; die Finanzierung liegt bei rund 2,3 Milliarden Euro, Bau und Betrieb übernehmen private Betreiber. Die EU-Verordnung AFIR verlangt entlang des transeuropäischen Kernnetzes seit Ende 2025 alle 60 Kilometer Ladestandorte mit mindestens 400 kW, bis Ende 2027 mit 600 kW. Neue Ladepunkte ab 50 kW müssen Kartenzahlung ermöglichen.

    Für Eigentümer von Wohn- und Gewerbeimmobilien sind öffentliche Ladeparks nur ein Teil des Bildes. Hinzu kommt das Laden dort, wo Fahrzeuge lange stehen: am Wohnort, am Arbeitsplatz und auf Kundenparkplätzen. Wer Ladepunkte im eigenen Objekt plant, sollte Netzanschluss, Lastmanagement und Stromlieferung gemeinsam betrachten, idealerweise zusammen mit Solarstrom vom eigenen Dach.

    Green Contracting

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    Häufige Fragen

    Welche Unternehmen betreiben Ladeparks in Deutschland?

    Die meisten Ladepunkte an Schnellladesäulen betreiben laut Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur (Datenstand 1. Oktober 2026) EnBW mobility+ mit 9.892, Tesla mit 3.950 und Aral pulse mit 3.121. Es folgen EWE Go, Shell, Allego, Pfalzwerke, Lidl und Ionity. Insgesamt sind rund 1.800 Betreiber eingetragen.

    Wer sind die größten Anbieter von Ladeinfrastruktur in Deutschland?

    Gemessen an allen öffentlichen Ladepunkten führt EnBW mobility+ mit 11.346 vor Tesla Germany und E.ON Drive. Bei Schnellladesäulen liegt EnBW ebenfalls vorn, vor Tesla, Aral pulse, EWE Go und Shell. Grundlage ist das Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur mit Stand Herbst 2026.

    Wie viele Schnellladepunkte gibt es in Deutschland?

    Die Bundesnetzagentur zählt zum 1. September 2026 insgesamt 56.572 öffentliche Schnellladepunkte mit mehr als 22 kW und 157.762 Normalladepunkte. Davon laden 20.095 Ladepunkte mit mehr als 299 kW. Erfasst sind nur angezeigte Ladepunkte, die in Betrieb sind.

    Was ist ein HPC-Ladepark?

    HPC steht für High Power Charging, also Gleichstrom-Laden ab etwa 150 kW Ladeleistung. Ein Ladepark bündelt mehrere solcher Schnellladesäulen an einem Standort, etwa an Autobahnen, Tankstellen oder Handelsparkplätzen, und braucht meist einen eigenen Netzanschluss mit hoher Leistung.

    Was ist das Deutschlandnetz?

    Das Deutschlandnetz ist ein vom Bund ausgeschriebenes Schnellladenetz mit rund 9.000 Schnellladepunkten an mehr als 1.000 Standorten, davon 200 an unbewirtschafteten Autobahn-Rastanlagen. Der Bund finanziert es mit rund 2,3 Milliarden Euro, private Unternehmen bauen und betreiben die Ladeparks.

    Was schreibt die AFIR für Schnellladeparks vor?

    Die EU-Verordnung AFIR verlangt entlang des transeuropäischen Kernnetzes alle 60 Kilometer Ladestandorte mit mindestens 400 kW, bis Ende 2027 mit mindestens 600 kW. Neue Ladepunkte ab 50 kW müssen Kartenzahlung ermöglichen und nach Kilowattstunden abrechnen. Sie gilt seit April 2024.