Rangliste · Stand: 10. Oktober 2026

    Die größten Wärme-Contracting-Anbieter Deutschlands 2026

    Welche Wärme-Contracting-Anbieter sind in Deutschland am größten? Diese Rangliste ordnet Contractoren, die Heizzentralen, Energiezentralen und Wärmeanlagen für Wohngebäude, Gewerbe, Kommunen und Quartiere finanzieren, bauen und betreiben, nach der Zahl der Anlagen, die sie selbst veröffentlichen. Umsätze eignen sich dafür nicht, weil fast alle Anbieter nur Konzernumsätze nennen. Weil die Unternehmen ihre Anlagen unterschiedlich abgrenzen – Deutschland oder Europa, Heizzentralen, Objekte oder Wärmeanlagen im Eigenheim –, steht die Art jeder Angabe in einer eigenen Spalte.

    Sortiert nach
    Betriebene Contracting-Anlagen bzw. Heizzentralen laut Eigenangabe
    Unternehmen
    14 in der Rangliste
    Datenstand
    10. Oktober 2026

    Datenbasis: Jeweils jüngste veröffentlichte Unternehmensangabe, Stand je Zeile; Übernahmen bis 10. Oktober 2026 berücksichtigt, soweit vollzogen.

    So haben wir bewertet →

    Die größten Wärme-Contracting-Anbieter: die Tabelle

    Grundgesamtheit: Unternehmen, die in Deutschland Wärme-Contracting (Energieliefer- bzw. Anlagen-Contracting für Wärme) anbieten und bis zum 10. Oktober 2026 eine Zahl ihrer betriebenen Contracting-Anlagen, Heizzentralen oder Objekte veröffentlicht haben. Jede Zeile nennt die Quelle der Kennzahl; die Namen führen auf die Website des Unternehmens.

    1. Magdeburg

      Anlagen (Angabe)
      über 11.000
      Art der Angabe
      Anlagen in neun europäischen Ländern (keine Zahl nur für Deutschland)
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      Abruf 10.10.2026

      Energiedienstleister für Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie mit Contracting-, Quartiers- und Industrieenergielösungen; nach eigenen Angaben über 3.100 Mitarbeitende. Gehört seit 2022 einem von J.P. Morgan beratenen Infrastrukturfonds.

      Quelle: GETEC Energy Services, Startseite (Unternehmenskennzahlen)
    2. Deutschland, Konzernsitz Amsterdam

      Anlagen (Angabe)
      2.278
      Art der Angabe
      Energieanlagen in Deutschland
      Wärmeleistung
      rund 539 MW
      Stand
      06.05.2026

      Bisheriges Wärme-Contracting- und Energiedienstleistungsgeschäft von Techem, seit dem Vollzug am 30. September 2026 Teil der Elevion Group (ČEZ-Gruppe). Nach Unternehmensangaben rund 2.600 Wohnungs- und 150 Gewerbekunden.

      Quelle: Elevion Group: „Elevion Group strengthens its German building decarbonization platform with Techem Solutions“
    3. Chemnitz

      Anlagen (Angabe)
      2.154
      Art der Angabe
      installierte Wärmeanlagen (Brennwert und Wärmepumpe), überwiegend Eigenheime, Ostdeutschland
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      01/2026

      Regionaler Energieversorger in Ostdeutschland, der mit dem Produkt enviaM Hauswärme Heizungsanlagen im Wärme-Contracting einbaut und betreibt; die Installation erfolgt über Partnerbetriebe des Handwerks.

      Quelle: enviaM Marktpartner: Installateure für Gas-Brennwertheizung und Wärmepumpe
    4. Hannover

      Anlagen (Angabe)
      über 1.100
      Art der Angabe
      Heiz- und Energiezentralen in Deutschland
      Wärmeleistung
      über 620 MW
      Stand
      02.09.2025

      Contracting-Tochter der enercity AG, die Energiezentralen zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden und Quartieren baut und betreibt. 2025 übernahm sie norddeutsche Contracting-Projekte der EAM Natur.

      Quelle: windmesse.de: „enercity contracting erwirbt norddeutsche Projekte der EAM“ (02.09.2025)
    5. Düsseldorf

      Anlagen (Angabe)
      rund 1.100
      Art der Angabe
      Heizzentralen in Deutschland, zusätzlich rund 75 Arealnetze
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      10/2026

      Energie-Contracting-Spezialist für Immobilienwirtschaft, Stadtwerke und Kommunen, seit Februar 2025 mehrheitlich im Besitz von KKR. Seitdem kamen unter anderem Green Way Energy, Anlagen der BEW, das Contracting der BayWa und ein Wärmeportfolio der Velero hinzu.

      Quelle: FASTR: „Velero veräußert Wärmeportfolio an den Energiecontracting-Spezialisten FASTR“
    6. Hamburg

      Anlagen (Angabe)
      870
      Art der Angabe
      Anlagen in Norddeutschland, zusätzlich rund 120 Wärmenetze
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      Abruf 10.10.2026

      Wärme- und Contracting-Gesellschaft der HanseWerk-Gruppe im E.ON-Konzern mit nach eigenen Angaben 260 Mitarbeitenden an sieben Betriebsstandorten.

      Quelle: HanseWerk Natur, Daten und Fakten
    7. Potsdam

      Anlagen (Angabe)
      mehr als 800
      Art der Angabe
      Anlagen in Deutschland und im Baltikum
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      Abruf 10.10.2026

      Energiedienstleister für Wärme-, Kälte- und Stromerzeugung aus dezentralen Anlagen, Tochter der enercity AG. Die Unternehmensgruppe erzielte 2024 eine Gesamtleistung von 273 Mio. €.

      Quelle: Danpower, Über Danpower (Danpower in Zahlen)
    8. Köln

      Anlagen (Angabe)
      rund 600
      Art der Angabe
      Contracting-Anlagen vor Übernahme des EnBW-Contractings (danach rund 800)
      Wärmeleistung
      550 MW (danach rund 1.100 MW)
      Stand
      31.07.2026

      Kölner Energieversorger mit Energiedienstleistungs- und Contracting-Geschäft. Mit dem vereinbarten Kauf des EnBW-Contractings will das Unternehmen bei Energiedienstleistungen deutlich wachsen.

      Quelle: RheinEnergie, Pressemitteilung zur Übernahme des EnBW-Contracting-Geschäfts (31.07.2026)
    9. Koblenz

      Anlagen (Angabe)
      rund 400
      Art der Angabe
      Objekte im Bereich Wärme/Contracting
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      31.12.2025

      Regionaler Energie- und Dienstleistungsversorger im nördlichen Rheinland-Pfalz, der neben Strom, Erdgas und Netzen auch Wärme-Contracting für Wohnungswirtschaft, Kommunen und Gewerbe anbietet.

      Quelle: evm, Über die evm (Zahlen und Fakten)
    10. Berlin

      Anlagen (Angabe)
      rund 360
      Art der Angabe
      dezentrale Energieerzeugungsanlagen in Berlin und Umgebung
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      ohne Datum, Abruf 10.10.2026

      Contracting-Gesellschaft der landeseigenen Berliner Energie und Wärme (BEW), die dezentrale Erzeugungsanlagen plant, finanziert und betreibt.

      Quelle: BEW, Organisation
    11. München

      Anlagen (Angabe)
      etwa 300
      Art der Angabe
      Anlagen im Energieliefer-Contracting, München und Umgebung
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      Abruf 10.10.2026

      Kommunales Versorgungsunternehmen der Landeshauptstadt München, das neben Fernwärme auch Energieliefer-Contracting für Wohnungswirtschaft und Gewerbe anbietet.

      Quelle: SWM, Wärmecontracting für Geschäftskunden
    12. Frankfurt am Main

      Anlagen (Angabe)
      circa 300
      Art der Angabe
      Energieversorgungsanlagen im Contracting
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      Abruf 10.10.2026

      Frankfurter Energieversorger, der Energieversorgungsanlagen unterschiedlicher Größe im Contracting für Unternehmen, Wohnungswirtschaft und öffentliche Einrichtungen betreibt.

      Quelle: Mainova, Energie-Contracting für Unternehmen
    13. Karlsruhe

      Anlagen (Angabe)
      rund 200
      Art der Angabe
      Contracting-Anlagen in Deutschland (Verkauf an RheinEnergie vereinbart)
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      31.07.2026

      Energiekonzern aus Baden-Württemberg, der sein Contracting-Geschäft mit rund 150 Beschäftigten an die RheinEnergie verkauft; der Vollzug wird Anfang 2027 erwartet.

      Quelle: EnBW: „EnBW sells contracting business to RheinEnergie“ (31.07.2026)
    14. Stuttgart

      Anlagen (Angabe)
      über 30
      Art der Angabe
      Energieanlagen in eigener Betriebsführung
      Wärmeleistung
      keine Angabe
      Stand
      Abruf 10.10.2026

      Contracting-Unternehmen, das Energieanlagen für Wohnungswirtschaft, Kommunen und Gewerbe plant, finanziert und betreibt; seit 2026 sind die Stadtwerke Tübingen und das Stadtwerk am See als Aktionäre beteiligt.

      Quelle: KWA Contracting AG, Unternehmensstruktur

    Methodik

    So haben wir bewertet

    Die Reihenfolge ergibt sich ausschließlich aus veröffentlichten, nachprüfbaren Kennzahlen. Wir vergeben keine Noten, testen keine Produkte und treffen kein Qualitätsurteil über die Unternehmen.

    • Hauptkennzahl ist die Zahl betriebener Anlagen, weil sie für deutlich mehr Anbieter belegt ist als ein Contracting-Umsatz. Einen reinen Contracting-Umsatz veröffentlicht nur Danpower (Gesamtleistung 273 Mio. € im Jahr 2024); alle übrigen Umsatzangaben betreffen ganze Konzerne.
    • Die Abgrenzungen unterscheiden sich: GETEC nennt Anlagen in neun europäischen Ländern, Danpower Anlagen in Deutschland und im Baltikum, enviaM Wärmeanlagen überwiegend in Ein- und Zweifamilienhäusern in Ostdeutschland, evm Contracting-Objekte. Die Spalte „Art der Angabe“ weist das je Zeile aus. Eine Anlage kann eine kleine Heizung oder eine Energiezentrale mit Nahwärmenetz sein; die Anlagenzahl sagt deshalb nichts über die gelieferte Wärmemenge.
    • GETEC steht an erster Stelle, weil die veröffentlichte Zahl von mehr als 11.000 Anlagen auch nach Abzug eines Auslandsanteils sehr wahrscheinlich die größte ist; eine Zahl nur für Deutschland veröffentlicht GETEC nicht. Im Januar 2026 gab GETEC 208 Anlagen an LAVA ENERGY ab.
    • Laufende Übernahmen: Die EnBW verkauft ihr Contracting-Geschäft (rund 200 Anlagen) an die RheinEnergie; der Vollzug wird Anfang 2027 erwartet. Bis dahin stehen beide getrennt in der Liste, die RheinEnergie mit ihren rund 600 Anlagen vor der Übernahme. Bei FASTR ist offen, ob die über 400 Anlagen, die ab 2027 aus einem süddeutschen Wohnungsportfolio hinzukommen, schon enthalten sind; wir führen die veröffentlichte Zahl.
    • Konzernzugehörigkeit: enercity Contracting und Danpower gehören beide zu enercity, HanseWerk Natur gehört zum E.ON-Konzern. Die Gesellschaften veröffentlichen eigene Zahlen und stehen deshalb einzeln in der Liste. enercity Contracting und FASTR haben dieselbe Größenordnung (über bzw. rund 1.100 Zentralen) und teilen sich Platz 4. SWM und Mainova nennen jeweils rund 300 Anlagen und teilen sich Platz 11.
    • BEW Solutions (früher Vattenfall Energy Solutions) nennt rund 360 Anlagen ohne Datum. Die BEW hat im Herbst 2025 rund 140 Anlagen außerhalb Berlins an FASTR (damals EGC) abgegeben; ob die Zahl davor oder danach gilt, ist nicht veröffentlicht.
    • Nicht in der Rangfolge, weil sie keine Anlagenzahl, sondern eine andere Größe veröffentlichen: WCG Wärme Contracting (mehr als 20.000 Kunden), LAVA ENERGY (rund 12.700 versorgte Wohneinheiten; 208 Anlagen von GETEC übernommen) und Iqony (versorgte Objekte überwiegend über Fernwärme). MVV Enamic und Vattenfall Energy Solutions haben Anlagenzahlen nur vor 2020 veröffentlicht.
    • Ohne veröffentlichte Contracting-Kennzahl und deshalb nicht aufgenommen, ohne dass das etwas über ihre Größe aussagt: ENGIE Deutschland, E.ON Energy Infrastructure Solutions, GASAG Solution Plus, N-ERGIE, Thüga Energie, SachsenEnergie, Stadtwerke Leipzig, BS|Energy, EWE, Stadtwerke Düsseldorf, DEW21, Gelsenwasser, Avacon Natur, EAM Natur, Bosch Energy and Building Solutions, Viessmann und ista. Die Zahl von badenova WÄRMEPLUS ließ sich am Stichtag nicht auf einer erreichbaren Quellseite prüfen.

    Betriebene Anlagen laut Eigenangabe

    100 %

    Vom Unternehmen veröffentlichte Zahl der betriebenen Contracting-Anlagen, Heiz- und Energiezentralen oder Contracting-Objekte (Website, Pressemitteilung, Unternehmensprofil). Mehr Anlagen = höherer Rang. Keine Schätzungen; Wärmeleistung nur informativ, wo veröffentlicht.

    Unabhängigkeit und Transparenz

    Green Contracting bietet selbst Wärme-Contracting an und ist deshalb nicht Teil dieser Rangliste. Die Reihenfolge ergibt sich ausschließlich aus den von den Unternehmen veröffentlichten Anlagenzahlen; es gibt keine bezahlten Platzierungen, und mit keinem der genannten Unternehmen besteht eine Geschäftsbeziehung, die die Reihenfolge beeinflusst.

    Keine Platzierung ist bezahlt, es gibt keine Provisions- oder Affiliate-Links. Die Rangfolge beruht allein auf den oben genannten Kennzahlen zum Datenstand 10. Oktober 2026; Unternehmen ohne veröffentlichte Kennzahl konnten wir nicht einordnen. Marken und Unternehmensnamen gehören ihren Inhabern und dienen nur der Identifikation.

    Eine Zahl ist veraltet oder falsch? Schreiben Sie uns mit Quelle an info@contracting.green – wir prüfen jede Meldung und korrigieren die Tabelle.

    Einordnung

    Der deutsche Markt für Wärme-Contracting ist breit gestreut. Neben wenigen bundesweit tätigen Spezialisten wie GETEC, Elevion Energy und FASTR bieten zahlreiche Stadtwerke und Regionalversorger Contracting in ihrem Netzgebiet an. Nach der Marktuntersuchung der Bundesstelle für Energieeffizienz entfielen 2023 rund 580 Mio. € und damit etwa 6 Prozent des Contracting-Umsatzes auf Energiespar-Contracting; der weit überwiegende Teil des Marktes ist Energieliefer- und Wärme-Contracting.

    2025 und 2026 hat eine Konsolidierungswelle eingesetzt. Finanzinvestoren wie KKR (FASTR), Pioneer Point Partners (WCG) und die ČEZ-Tochter Elevion (Techem Solutions) kaufen Contracting-Portfolios, Stadtwerke wie RheinEnergie und enercity wachsen über Zukäufe, und Versorger wie EnBW, EWE und die BEW geben Teile ihres Geschäfts ab. Der Marktbericht „Wer kauft wen im Wärme-Contracting“ dokumentiert diese Transaktionen mit Quellen.

    Treiber ist das Gebäudeenergiegesetz: Neue Heizungen müssen schrittweise zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden, und die kommunale Wärmeplanung legt fest, wo Wärmenetze entstehen. Contractoren stellen deshalb Bestandsanlagen von Gas und Öl auf Wärmepumpen, Biomasse und Hybridlösungen um und bauen Quartiersnetze. Die Zahl der Anlagen sagt wenig darüber, wie weit diese Umstellung im jeweiligen Portfolio ist.

    Für Hausverwaltungen und Eigentümer ist die Größe eines Contractors nur ein Kriterium unter mehreren. Wichtiger sind die Preisformel mit transparenter Preisgleitklausel, die Laufzeit, die Regelungen zum Anlagenübergang am Vertragsende und die Frage, ob die Kosten nach Wärmelieferverordnung auf Mieter umgelegt werden dürfen. Ein Vergleich mehrerer Angebote auf Basis derselben Wärmemenge ist deshalb sinnvoller als die Wahl nach Marktstellung.

    Häufige Fragen

    Wer ist der größte Wärme-Contracting-Anbieter in Deutschland?

    Nach veröffentlichten Anlagenzahlen liegt GETEC mit mehr als 11.000 Anlagen vorn, allerdings in neun europäischen Ländern. Die höchste veröffentlichte Zahl nur für Deutschland nennt Elevion Energy, das frühere Techem Solutions, mit 2.278 Energieanlagen und rund 539 MW Wärmeleistung.

    Wie viele Contracting-Anbieter gibt es in Deutschland?

    Eine amtliche Zählung gibt es nicht. Neben bundesweit tätigen Spezialisten bieten sehr viele Stadtwerke und Regionalversorger Wärme-Contracting an, meist nur in ihrem eigenen Versorgungsgebiet. Die Bundesstelle für Energieeffizienz untersucht den Markt regelmäßig, veröffentlicht aber keine Anbieterliste.

    Sind Stadtwerke oder bundesweite Contractoren besser?

    Das lässt sich nicht pauschal sagen. Stadtwerke kennen das örtliche Netz und die kommunale Wärmeplanung, bundesweite Anbieter haben standardisierte Prozesse und betreuen Portfolios über viele Standorte. Entscheidend sind Preisformel, Laufzeit, Service vor Ort und die Regelungen zum Vertragsende.

    Warum wird nach Anlagen und nicht nach Umsatz gerankt?

    Fast alle Contracting-Anbieter sind Teil größerer Konzerne und veröffentlichen keinen eigenen Contracting-Umsatz. Die Zahl der betriebenen Anlagen ist die Kennzahl, die die meisten Anbieter selbst nennen. Sie zählt allerdings kleine und große Anlagen gleich und sagt deshalb nichts über die gelieferte Wärmemenge.

    Was passiert mit meinem Contracting-Vertrag, wenn der Anbieter verkauft wird?

    Bei einer Übernahme gehen bestehende Wärmelieferverträge in der Regel unverändert auf den Käufer über; Preise und Laufzeiten bleiben gleich. LAVA ENERGY hat das etwa bei der Übernahme von 208 GETEC-Anlagen im Januar 2026 ausdrücklich zugesagt. Ein Sonderkündigungsrecht entsteht dadurch meist nicht, es kommt aber auf den Vertragstext an.