Wärmepumpe mieten

    Monatliche Heizkosten einer Wärmepumpe berechnen

    Wie viel Heizkosten pro Monat Wärmepumpe?

    Eine Wärmepumpe verursacht bei 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf im Jahr rund 87 Euro Stromkosten pro Monat, gerechnet mit Jahresarbeitszahl 3,2 und 22,36 Cent je Kilowattstunde brutto. Bei 20.000 Kilowattstunden Wärmebedarf sind es rund 116 Euro monatlich, jeweils ohne Wartung und Zählergebühren.

    Die monatlichen Heizkosten einer Wärmepumpe sind im Kern Stromkosten. Sie hängen von drei Werten ab: dem Wärmebedarf des Gebäudes für Heizung und Warmwasser, der Jahresarbeitszahl der Anlage und dem Strompreis. Die Rechnung auf dieser Seite nutzt 22,36 ct/kWh brutto für Wärmepumpenstrom (TGA-Heizkostenbarometer, September 2026) und eine Jahresarbeitszahl von 3,2 als Beispielannahme.

    Wichtig für die Monatsbetrachtung: Die Kosten verteilen sich nicht gleichmäßig über das Jahr. Im Januar verbraucht eine Wärmepumpe ein Vielfaches dessen, was sie im Juli für Warmwasser braucht. Die hier genannten Monatswerte sind deshalb Jahreskosten geteilt durch zwölf – so, wie sie auch in einem gleichbleibenden Abschlag des Stromversorgers auftauchen.

    Neben dem Strom fallen Wartung und gegebenenfalls ein Grundpreis für einen separaten Wärmepumpenzähler an. Einen Schornsteinfeger für die Abgasmessung braucht eine Wärmepumpe dagegen nicht, weil sie nichts verbrennt.

    Stromkosten pro Monat (22,36 ct/kWh brutto)
    Wärmebedarf pro JahrJAZ 3,2JAZ 2,8
    10.000 kWhca. 58 €ca. 67 €
    15.000 kWhca. 87 €ca. 100 €
    20.000 kWhca. 116 €ca. 133 €
    25.000 kWhca. 146 €ca. 166 €

    Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe im Jahr?

    Eine Wärmepumpe verbraucht im Jahr ungefähr den Wärmebedarf geteilt durch ihre Jahresarbeitszahl. Ein Haus mit 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf braucht bei Jahresarbeitszahl 3,2 rund 4.700 Kilowattstunden Strom, bei Jahresarbeitszahl 2,8 rund 5.400 Kilowattstunden Strom im Jahr. Der Warmwasserbedarf ist darin eingerechnet.

    Den Wärmebedarf kennen Sie aus Ihrer bisherigen Heizkostenabrechnung: Gasverbrauch in kWh mal Nutzungsgrad der alten Heizung ergibt die tatsächlich genutzte Wärme. Bei älteren Niedertemperaturkesseln kommen nach den anerkannten Pauschalwerten nur etwa 75 bis 79 Prozent der abgerechneten Gasmenge als Wärme im Haus an.

    Ohne Verbrauchsdaten hilft eine Schätzung über die Wohnfläche: rund 130 kWh je Quadratmeter und Jahr im unsanierten, 90 kWh im teilsanierten und 60 kWh im sanierten Gebäude. Ein teilsaniertes Haus mit 150 m² liegt damit bei etwa 13.500 kWh Wärmebedarf.

    Wie berechnet man die monatlichen Heizkosten einer Wärmepumpe?

    Teilen Sie den jährlichen Wärmebedarf durch die Jahresarbeitszahl, multiplizieren Sie das Ergebnis mit dem Strompreis und teilen Sie durch zwölf. Beispiel: 12.000 Kilowattstunden geteilt durch 3,2 ergibt 3.750 Kilowattstunden Strom, mal 22,36 Cent je Kilowattstunde sind rund 70 Euro monatlich.

    Die Formel lautet: Wärmebedarf (kWh) ÷ Jahresarbeitszahl × Strompreis (€/kWh) ÷ 12. Setzen Sie dabei den Preis Ihres Wärmepumpentarifs an, nicht den Haushaltsstrompreis, und rechnen Sie mit einer realistischen Jahresarbeitszahl statt mit dem Laborwert aus dem Datenblatt.

    Ihre eigenen Werte können Sie im JAZ-Rechner einsetzen. Wie sich die Kosten im Vergleich zu einer Gasheizung darstellen, zeigt der Wärmepreis-Index.

    Zur Größenordnung: Ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit 150 m² und rund 13.500 kWh Wärmebedarf kommt bei einer Jahresarbeitszahl von 3,2 auf etwa 4.200 kWh Strom und damit auf rund 79 € im Monat. Sinkt die Jahresarbeitszahl wegen hoher Vorlauftemperaturen auf 2,8, sind es rund 90 €. Der Unterschied von gut 130 € im Jahr zeigt, warum sich niedrige Vorlauftemperaturen und ein hydraulischer Abgleich auch in der Monatsrechnung bemerkbar machen.

    Was kostet die Wärmepumpe pro Wohnung im Mehrfamilienhaus?

    Im Mehrfamilienhaus liegen die Wärmekosten einer Wärmepumpe im Contracting-Beispiel mit 166.000 Kilowattstunden Wärmebedarf und rund 24 Wohnungen bei knapp 100 Euro brutto je Wohnung und Monat. Darin sind Anlage, Strom, Wartung und Reparaturen bereits enthalten, eine eigene Investition entfällt vollständig.

    Das Beispiel stammt aus dem Contracting-Kostenrechner: Paket „Wohnanlage M“ mit 299 € Grundpreis im Monat und 11,9 ct/kWh netto Arbeitspreis ergibt rund 27.800 € brutto im Jahr. Die Wohnungszahl ist eine Orientierung mit rund 7.000 kWh Wärme je Wohneinheit; der tatsächliche Verbrauch je Wohnung hängt von Größe und Nutzerverhalten ab.

    Anders als bei der eigenen Anlage sind das keine reinen Stromkosten, sondern Vollkosten. Für Vermieter wichtig: Das Wärmeentgelt kann unter den Voraussetzungen des § 556c BGB als Betriebskosten umgelegt werden. Alle Pakete stehen auf der Seite Wärmepumpen-Abo: Preise.

    Bei kleineren Gebäuden im Paket „Haus S“ (36.001 bis 48.000 kWh) fällt der Grundpreis stärker ins Gewicht: Bei 40.000 kWh Wärmebedarf ergeben sich rund 649 € netto beziehungsweise etwa 772 € brutto im Monat. Verteilt auf rund sechs Wohnungen sind das knapp 130 € brutto je Wohnung und Monat, ebenfalls inklusive Anlage, Strom, Wartung und Reparaturen.

    Was das für Ihr Objekt bedeutet, rechnen wir im kostenlosen Energieaudit durch.

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